EM 2016- der Liveblog

EM 2016- der Liveblog

Aktuelle Spielstände und Hintergründe sowie Aktuelles abseits des Spielfelds finden Sie bei uns im Liveblog!

  • Ja gut, klare Ansage.
     
     

    Timoschtschuk über DFB-Elf: „Keine Mannschaft ist unbesiegbar”

    mainpost.deAnatoli Timoschtschuk kennt die deutsche Mannschaft besser als jeder andere im Team der Ukraine. Der ehemalige Bayern-Profi glaubt gegen den Weltmeister an eine Chance und sagt: „Keine Mannschaft ist unbesiegbar.”
    von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/12/2016 8:15:03 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/12/2016 7:43:06 AM
  • Noch ist Zeit ;)
    von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/12/2016 7:18:03 AM
  • Matchday!
    Auch unsere Combo verlässt gleich das regnerische Évian-les-Bains, das in der Nacht nochmal ein kräftiges Gewitter erlebt hat. Unser Plan sieht so aus: Fahrt mit dem Auto nach Genf. Dann Fahrt mit einem TER-Zug nach Lyon. Umstieg in den TGV nach Lille. Kurz einchecken im Hotel. Fahrt mit dem Taxi zum Stadion. Turnier-Akkreditierung bei der UEFA abholen. Matchticket besorgen. Auf die Tribüne gehen. Wie gesagt: Das ist der Plan. Ob alles so reibungslos läuft angesichts der massiven Streiks im französischen Bahnverkehr? Wird ein spannender Tag. Ich werde berichten.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/12/2016 5:16:15 AM
  • So richtig erhellend war die letzte Pressekonferenz von Bundstrainer Joachim Löw vor dem Ukraine-Spiel nicht mehr. Weder die Kapitänsfrage noch die Abwehrformation hat er preisgegeben. Auf dfb.de wurde die Fragestunde im Stadion von Lille zusammengefasst:
    www.dfb.de
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 6:39:26 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 5:56:22 PM
  • Am Abend ist doch noch etwas die Sonne herausgekommen über unserem Haus am See, und ich habe für Euch wieder einen neuen Teil:

    Das verrückte französisch-deutsche EM-Wörterbuch, Teil 3:

    douche Kurzes Musikstück im Fasching

    clé Kuhfutter

    glace Kahlkopf

    prise Schnupftabak

    chaise Schimpfwort

    cuisine weibliche Verwandte

    Carcasonne Auto ohne Schiebedach

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 5:13:47 PM
  • Die Kneipen in Évian-les-Bains haben sich ordentlich vorbereitet auf die deutschen Gäste. Bin schon gespannt auf die deutsche Wurst aus dem Elsaß und das Druckbier ;-)

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 12:28:40 PM
  • Das Hotel Ermitage in Évian ist verlassen, die Mannschaft bereits in Lille gelandet. Wir bleiben noch einen Tag zurück im Regen . . .
    Wer möchte, kann hier unter anderem nachlesen, weshalb am Mittwoch Tänzerinnen des 1.TC Ludwigsburg zu Gast im Hotel waren . . .
    www.mainpost.de

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 12:20:06 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 11:37:46 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 9:42:06 AM
  • Grillabend mit Otto Waalkes
    Den Beginn der Fußball-Europameisterschaft haben wir in unserer Wohngemeinschaft mit einem zünftigen Grillabend gefeiert. Es gab einen leckeren griechischen Salat von Marko, frisches Brot, verschiedene Fleischsorten und Würstchen, natürlich Bier und fränkischen Silvaner. Das Spiel fand ich dann interessanter als die Eröffnungsfeier im Stade de France. Das Zappeln von DJ David Guetta erinnerte mich ein bisschen an unsere frühere Dorfdisco in Erlabrunn, der Typ selbst sah aus wie Otto. Dass ich mich mit meiner Meinung nicht getäuscht habe, erfuhr ich anderntags auf Twitter. Das hier hat Otto selbst gepostet:

    Der @davidguetta und ich haben ja einen Deal: Ich leg für ihn heut Abend bei #EURO2016 auf und dafür geht er ab Oktober für mich auf Tournee

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 8:53:21 AM
  • Erinnerungen an einen Tag in Recife,
    an dem wir der Sintflut entkommen waren


    Beim Frühstück eben in Évian-les-Bains haben wir uns über das Verkehrschaos in Frankreich unterhalten und unsere morgige Reiseplanung nach Lille überdacht. Erinnerungen kamen hoch an die WM 2014, als wir nach dem Spiel gegen die USA in Recife erst vom fintflutartigen Regen durchgeweicht und anschließend auf der Rückfahrt vom Stadion zum Flughafen von einem ahnungslosen Busfahrer ins brasilianische Nirgendwo kutschiert worden waren. Flug verpasst. Nacht im Teamhotel. Keine Chance, Recife auf dem Luftweg verlassen zu können. Also mieteten wir uns einen Kleinbus und ließen uns von zwei Fahrern nach Salvador fahren . . . Eine herrliche Geschichte war das, wie eine Klassenreise früher. Wer Lust hat, kann die Gescichte hier nochmal nachlesen:

    Brasilien 2014: Ein Roadtrip to Salvador

    Und jetzt? Nachdem uns die Sintflut von Recife und die Unfähigkeit eines Busfahrers in diesem Hotel Mar angeschwemmt hatten, genossen wir am darauffolgenden Morgen eine ausgiebige Dusche, nur um dann wieder in die verschwitzten Klamotten zu steigen. In der Lobby des Riesenbunkers trafen sich anschließend die Gestrandeten der Nacht zur Lagebesprechung. Wie gesagt: Jene rund 60 Kollegen, die ihre Reise nach Recife mit dem DFB gebucht hatten, konnten auf Rettung hoffen. Für den Abend und die Nacht wurden zwei Flüge einer 30-sitzigen Chartermaschine nach Porto Seguro angekündigt. Für uns zwölf Reporter, die eigenständig angereist waren, schien kein Platz. Die DFB-Mitarbeiter sagten zwar zu, klären zu wollen, ob sie auch uns in einem der Flugzeuge mitnehmen dürften, doch das erschien uns zu vage. Gregor, unserer erfahrenster Fußballreisender, kümmerte sich um Alternativen und hielt Kontakt zu Khayamedia. Über diesen Anbieter von Medienreisen, die übrigens dem gebürtigen Volkacher Volkhard Bauer gehört, hatten wir sowohl unsere Pousada in Santo André angemietet als auch den komplizierten Flug nach Recife gebucht.
    Ein Abenteuer
    Während die anderen Kollegen den unverhofft freien Tag an der schönen Poolanlage des Hotels genossen und der DFB in Santo André die Pressekonferenz mit Wolfgang Niersbach in Ermangelung ausreichend anwesender Reporter absagte, prüften wir eine Option nach der anderen. Ausgeschlossen schien früh, dass wir aus Recife per Flugzeug wegkommen würden. Selbst abenteuerliche Umsteigeverbindungen gingen innerhalb der nächsten Tag nicht. Irgendwann schied auch aus, direkt nach Porto Alegre zu fliegen, und dort bis zum Achtelfinale der Deutschen gegen Algerien zu verweilen. Ein Hemd, ein paar Socken, eine Unterhose, eine durchgeweichte Chino – es wäre eine Komplettausstattung nötig gewesen.
    800 Kilometer im Minibus
    Da es kein vergleichbares Eisenbahnsystem wie in Europa gibt, blieb: der Bus. Wir entschieden uns für eine Fahrt über knapp 800 Kilometer in einem Überlandbus nach Salvador, von dort gab es am Folgetag einen Flug nach Porto Seguro. Doch ehe wir uns abgestimmt hatten, waren die Plätze im Bus weg. Gregor schaffte es dann, einen Minivan mit 16 Sitzplätzen mit zwei Fahrern zu organisieren, just in dem Moment, in dem uns der DFB sagte, dass er uns sieben Flugplätze anbieten könne. Wir überlegten kurz. Sollten wir losen? Sollten wir eine Sozialauswahl treffen? Sollten wir knobeln? Nichts da! Wir entschieden: Mitgefangen, mitgehangen. Bis auf den Kollegen vom Stern, der sich für die Variante mit dem direkten Weg nach Porto Alegre entschied und zwei Mitarbeitern die Deutschen Welle, die das DFB-Angebot annahmen, stiegen wir um exakt 12.30 Uhr Ortszeit in den Minivan. Am Steuer saß Marcos, sein Co-Pilot Marinho. Guten Mutes machten wir uns auf den Weg.
    Mittagessen in der "Rancho Alegre"
    Nach einem anfänglichen Stau und einem Stundenschnitt von 35 Kilometern, ging es nach der Stadtgrenze dann doch etwas flotter voran. Wir pflügten im Minibus durch ein einziges Grün. Grün, so weit das Auge reichte. Schilffelder, immer wieder Zuckerrohr, Regenwald. Manche Gegenden sahen aus wie der Spessart, wenn nicht immer wieder Palmen dazwischen gestanden hätten. Wir passierten Orte die Messias hießen und Palmares, eine „Pousada dos Poetas“ und viele Dörfer aus kleinen und bunt angestrichenen Backsteinhäusern, wir sahen Gartenarbeiter und fußballspielende Kinder. Wir aßen in der Churrascaria „Rancho Alegre“ eine Kleinigkeit und diskutierten über die deutsche Abwehrkette und den linken Flügel und über die Tätowierungen von Toni Kroos und Roman Weidenfeller. Und natürlich hielten wir uns auch immer wieder mit alten Kamellen bei Laune, im Bus saß ja einiges an bunter Reportererfahrung beisammen. Die Straßenbeschaffenheit wechselte.
    Marcos und Marinho: Unsere Helden
    Es gab autobahnähnliche Abschnitte mit zwei Spuren, dann wieder schmale, schlaglochreiche Straßen mit Gegenverkehr. Nach rund 500 Kilometern, es war längst dunkel geworden, ging aus die Linha Verde – die Grüne Linie an der Küste entlang nach Salvador. Marcos und Marinho wechselten sich schön regelmäßig ab und fuhren zuverlässig wie ein Metronom durch die Nacht. Auch das ein oder andere waghalsige Überholmanöver ging gut.
    Glückliches Ende im Ibis-Hotel
    Genau nach 12 Stunden, also um 0.30 Uhr, kamen wir am Flughafen in Salvador an. Eine kleine Taxifahrt noch, dann checkten wir im Ibis ein. Wir gönnten uns zwei Bier an der Hotelbar. Es war aus der Dose, aber für uns war es das beste Bier der Welt. Dann ging’s müde ins Bett. Jetzt steht gleich der Weiterflug nach Porto Seguro an. Wir freuen uns. Vor allem auf frische Kleider. Es geht weiter.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 8:42:34 AM
  • Der Schleier lüftet sich:
    Über dem See und auch sonst

    Der Dauerregen der letzten Stunden hat aufgehört, irgendwo am Himmel über dem Genfer See ist sogar ein Fetzen Blau zu sehen. Die Mannschaft ist aus dem Hotel abgereist, um 11.25 Uhr wird sie mit einem Charterflugzeug von Annecy nach Lille fliegen, wo am Abend eine Pressekonferenz mit Bundestrainer Joachim Löw und Mittelfeldspieler Toni Kroos stattfinden wird. Am Sonntag um 21 Uhr (live in der ARD) folgt dann mit dem Spiel gegen die Ukraine der deutsche Start ins Turnier. Dann wird sich der Schleier lüften und der Weltmeister muss seinen aktuellen Leistungsstand demonstrieren.
    Vekehrschaos?
    Der Charterflieger für die Mannschaft ist im Übrigen eine gute Idee gewesen. Denn in Frankreich wird gestreikt. Die Kollegen hier in Évians-les-Bains, die über das DFB-Reisebüro den Flug heute nach Lille gebucht hatten, mussten umdisponieren. Die Flüge mit Air France waren gestrichen worden. Für die Kollegen hieß das: Um 7 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Lyon, den Weiterfahrt mit dem TGV nach Lille. Ähnlich sieht unsere Reiseplanung aus. Die Gang aus der Villa am See will morgen um 11.20 mit dem Zug ab Genf über Lyon nach Lille fahren. Die Bahngeselschaft SNCF hat in einer E-Mail heute Morgen mittgeteilt, dass der TGV ab Lyon planmäßig fahren wird. Ganz sicher snd wir dennoch nicht, denn die Meldungen, die uns hier von verschiedenen Kollegen erreichen, lassen ein veritables Chaos auf den Verkehrswegen vermuten. Wir warten jetzt einfach mal ab. Ändern können wir eh nichts.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 8:22:27 AM
  • Der Sommer in Frankreich: schöne Aussichten!

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/11/2016 4:24:43 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 4:36:46 PM
  • Tor de France

    Mannschaft - Rüdiger + Tah = 0

    Dies ist ein Ausflug in eine fremde, eine komplizierte Welt. Es geht um den Fußball, vor allem aber geht es um Mathematik. Fußball-Nationalspieler sind es in der Regel gewohnt, beim Lesen ihrer Gehaltszettel routiniert mit großen Zahlen umzugehen. Berichterstatter haben es da schon schwerer. . . Ach, lassen wir das. Dass Mathe auch Spaß machen kann, zeigt wieder einmal Professor Matthias Ludwig von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Der gebürtige Unterfranke hat vor Jahren das Internetportal fussballmathe.de gegründet und seinen Rechner auch zur Europameisterschaft wieder kräftig mit Zahlen aus der Statistik gefüttert. Anhand der drei Parameter historische Ergebnisse, FIFA-Punkte und Mannschaftswert können auf der Seite sämtliche EM-Partien durchgespielt werden. In der Standardeinstellung sagt das Portal mit einer 58-prozentigen Wahrscheinlichkeit einen deutschen Sieg gegen die Ukraine voraus. Der Professor selbst, ein Club-Fan und Fußballliebhaber, glaubt, „dass Deutschland den Titel holen wird, weil der Kader in der Breite am besten aufgestellt ist“. In seiner Version siegt die Löw-Elf im Finale gegen Spanien mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Übrigens, die Verletzung von Antonio Rüdiger und die Nachnominierung von Jonathan Tah hat für den Rechenexperten keine Auswirkung. Seine Gleichung lautet: Mannschaft minus Rüdiger plus Tah ergibt Null. Und das ist gut: „Wenn etwas geändert wird, aber das Ergebnis konstant bleibt, ist ein Mathematiker zufrieden.“ Am 10. Juli gibt’s das Zeugnis. Dann steht fest, welche Note der Professor für seine Rechnung erhält.
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 1:33:01 PM
  • Und jetzt alle: A-m-e-i-s-e-n-s-c-h-e-i-ß-e:
    Gruppenbild mit Nationalspieler

    Für die Kinder der Fußballeskorte und den kleinen Finn aus Schwarzach (mit Deutschland-Schweißband) ging der Tag mit einem Höhepunkt weiter. Im Café des Sponsors im Medienzentrum gab es ein Gruppenbild mit den Nationalspielern André Sch��rrle, Julian Draxler und Co-Trainer Thomas Schneider. Zuvor hatten drei der Kinder auch eine Frage in der Pressekonferenz stellen dürfen. Schneider antwortete, dass zu einer guten Mannschaft gegenseitiger Respekt gehört, Schürrle gestand mit einem Augenzwinkern, dass er aufgeregt sei vor dem Einlaufen ins Stadion und Draxler verriet, dass er selbst mal bei einem Qualifikationsspiel an der Hand von Michael Ballack gelaufen sei und gab den Kindern mit Berufswunsch Profispieler als Tipp mit auf den Weg, Spaß am Spiel zu haben, oft auf den Bolzplatz zu gehen und eine gute Technik zu entwickeln: "Die ist heutzutage sehr wichtig."

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 12:24:53 PM
  • Jetzt geht's aber los
    Noch zwei Tage bis zum Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine am Sonntag um 21 Uhr in Lille. Eben ist die Pressekonferenz mit Co-Trainer Thomas Schneider sowie den beiden Wolfsburger Spielern Julian Draxler und André Schürrle zu Ende gegangen. Viele neue Erkenntnisse, was die Aufstellung angeht, gab es nicht. Zusammengefasst darf festgehalten werden: Alle freuen sich, dass es endlich losgeht. Die Mannschaft steht. Mats Hummels kann ins Teamtraining einsteigen, ob er mit nach Lille fliegt, steht noch nicht fest. Aus Draxlers Worten über sein Zusammenspiel mit Jonas Hector auf der linken Seite darf herausgehört werden, dass die beiden auch am Sonntag ein Pärchen bilden werden. Alles klar?

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 11:04:27 AM
  • Finn trifft Oliver Bierhoff
    Weiter geht die wunderbare Fußball-Reise für den kleinen Finn aus Unterfranken: Eben gab es ein Treffen mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff im Medienzentrum. Bierhoff schos 1996 im EM-Finale das Golden Goal für die deutsche Mannschaf - aber da war Finn ja noch gar nicht auf der Welt . . .

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 10:21:58 AM
  • Aufregende Tage: Finn und Lars Hauk vor dem Tourbus, mit dem die Eskortenkinder in Frankreich unterwegs sind.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 9:50:44 AM
  • Finn aus Schwarzach:
    Nationalhymne mit Marc Forster

    Ich habe eben im Medienzentrum des DFB den siebenjährigen Finn aus Schwarzach (Lkr. Kitzingen) und seinen Papa Lars Hauk getroffen. Finn hatte sich mit einem schönen Video für die Faneskorte eines Sponsors beim ersten Spiel der deutschen Mannschaft am Sonntag in Lille beworben - und wurde ausgewählt! Der Schüler der 2. Klasse der Grundschule Schwarzacher Becken hat schon aufregende Tage hinter sich, er war zu Gast bei Thomas Gottschalk in Berlin, und gestern ging es von Freiburg aus mit dem Bus nach Évian-les-Bains, in den Quartierort der deutschen Elf. Am Abend stand dann ein Treffen mit dem Sänger Marc Forster auf dem Programm, mit ihm zusammen haben die Kids die Nationalhymne eingeübt und den Song "Wir sind groß", das EM-Lied des ZDF. "Das ist alles ein phantastisches Erlebnis", sagt Vater Lars, der seinen Sohn begleitet und alles mit der Fotokamera festhält. Gleich sind die Kinder noch zu Gast auf der Pressekonferenz. Was Finn erlebt hat und auf welchen Spieler er sich am Sonntag am meisten freut, das erzählt er in unserem kleinen Video.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 9:39:54 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 8:34:39 AM
  • Noch ein paar Eindrücke aus dem Quartierort, Évian-les-Bains - hier das Casino an der Uferpromenade. Was steht heute auf dem Programm? Um 12.30 Uhr gibt es eine Pressekonferenz mit Co-Trainer Thomas Schneider sowie den Spielern Julian Draxler und André Schürrle. Die Trainingseinheiten am heutigen Tag sind für die Meden geschlossen. Zwei Tage vor dem EM-Auftakt gegen Ukraine will sich Bundestrainer Joachim Löw offenbar nicht mal mehr ein kleines bisschen in die Karten blicken lassen.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 7:52:48 AM
  • Thomas Müller, hier ein Foto, das ich beim Medientag im Trainingslager vor der WM 2014 von ihm gemacht habe.

    Der Nachvornedenker
    Hier also das Interview mit dem Offensivspieler. Wie üblich bei Turnieren, gibt es Gesprächsrunden mit mehreren Journalisten, an denen unter anderem ich und der Kollege Christoph Fischer vom Reutlinger Generalanzeiger dabei waren. Daraus wurde folgendes Interview komponiert:
    www.mainpost.de

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 7:46:03 AM
  • Ein neuer Morgen am Genfer See. Es ist der Tag, an dem die Europameisterschaft mit der Partie Frankreich gegen Rumänien im Stade de France von Paris beginnt.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 6:09:01 AM
  • Hansi Müller und Mirko Slomka:
    Erinnerungen an 1980 und Jonathan Tah


    Es gab Lachs und Würstchen und viele Gespräche unter Kollegen. Der traditionelle Journalistenabend von DFB-Sponsor Mercedes-Benz zu Beginn eines Turniers ist eine gute Gelegenheit, um viele Kollegen mal abseits des Arbeitsalltags im Pressezentrum zu treffen. Die meisten Reporter rund um die Nationalmannschaft waren der Einladung in den Golf-Club von Évian gefolgt. Früher war oft auch Manager Oliver Bierhoff dabei, diesmal fehlte er. Den DFB vertraten die Mitarbeiter der Pressestelle, darunter Jens Grittner, Uli Voigt, Thomas Hackbarth und Stephan Eiermann. Ehrengäste waren Ex-Nationalspieler Hansi Müller (links), Europameister von 1980, und Trainer Mirko Slomka. Gastgeberin Claudia Merzbach erzählte Müller von seinen Anfängen als junger Spieler in der Nationalelf und wie vergleichsweise leicht es damals gewesen sei, Europameister zu werden: "Es gab nur zwei Vierer-Gruppen. Nach drei Spielen waren wir schon im Finale", so Müller. Heute dagegen gibt es nach der Vorrunde wie bei einer Weltmeisterschaft noch Achtel-, Viertel- und Halbfinale, ehe das Endspiel ansteht. Slomka sprach über die Abwehr der Nationalelf und versuchte zu begründen, weshalb er damals als Trainer des Hamburger SV den Spieler Jonathan Tah aussortierte. Es gelang nicht so ganz. "Mir hat seine Spieleröffnung nicht gefallen", sagte Slomka. Vielleicht hätte er auch zugeben können, er habe Tahs Talent verkannt. Der weitere Weg des jungen Spilers ist bekannt: Über die Zweite Liga in Düsseldorf kam er zu Bayer Leverkusen, wo er auf Anhieb eine Stütze wurde und nun auf dem Umweg der Nachnominierung den Sprung in den EM-Kader geschafft hat.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 5:52:48 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/10/2016 5:35:54 AM
  • Es war ein hektischer Tag heute. Am Mittag begann das Interview mit Thomas Müller mit etwas Verspätung. Der Nationalspieler hatte im Anschluss an Training und Mittagessen einen kleinen Marathon zu absolvieren: Erst ein Gespräch mit den Kollegen der "Welt", anschließend zwei Runden mit Kollegen mehrerer Redaktionen, darunter ich. Kein Problem für den Offensivspieler und Weltmeister. Auch Benedikt Höwedes und Joshua Kimmich gaben heute Interviews. Anschließend musste das Gespräch abgehört und verschriftlich und in Form gebracht werden. Jetzt ist es rausgegangen an die Redaktionen - an anderer Stelle mal etwas mehr zu dem Redaktionspool, an den die Texte gehen. Bis das Interview online sein und hier verlinkt wird, dauert es noch ein wenig. Hier schon mal ein kleiner Auszug, nämlich was Thomas Müller zur Sicherheitslage sagt:

    Machen Sie sich Sorgen um die Sicherheit bei dieser EM? Wird Ihre Familie im Stadion sein?

    Müller: Es ist kein gewöhnliches Turnier, was die Sicherheitslage betrifft. Ich habe kein Problem damit, wenn meine Frau und die Familie zuhause bleiben, aber auch keines, wenn sie ins Stadion kommen. Meine Frau wird das spontan entscheiden. Natürlich versucht man, vorsichtig zu sein. Aber es bringt auch nichts, jetzt Angst zu schüren. Das Thema ist schwer einzuschätzen, die eine große Lösung gibt es nicht. Ich bin der Meinung, dass man sich nicht zu sehr einsperren und die Freiheit nehmen lassen darf.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 3:41:06 PM
  • Weil die Wartezeit hier aufgrund des Müller-Interviews wirklich etwas lange war, hier zur Aufheiterung mal ein neues Kapitel:

    Das verrückte französisch-deutsche EM-Wörterbuch, Teil 2:

    Bordeaux Hinweis für Handwerker

    a droite Eine Figur aus dem Asterix-Comic

    demain fränkischer Fluss

    gare fertig

    supermarché sehr schöne Wanderung

    très bien drei Insekten

    l’ami US-Bürger
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 3:00:26 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 12:36:51 PM
  • Heute etwas ruhiger hier auf diesem Kanal. Aber: stay tuned! Komme gerade vom Interview mit diesem Herrn hier. War wieder sehr amüsant und interessant mit Thomas Müller. Mehr dazu später.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 11:34:59 AM
  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 9:57:44 AM
  • Tor de France

    Brett vorm Kopf

    Das Medienzentrum in Évian ist eine Welt der Worte. Sie sprudeln hier wie das Wasser aus der Cachat-Quelle unten im Städtchen – ein scheinbar nie versiegender Strom. Erst werden sie gesprochen im gleißenden Scheinwerferlicht von den Wichtigen wie Bundestrainer Joachim Löw oder Manuel Neuer auf der Bühne. Dann werden sie geschrieben, gleich nebenan, wo es 150 Arbeitsplätze für die Journalisten gibt. Eigentlich ist das alles hier ein Sportkomplex für Handball und Petanque, doch nun, seit die Deutschen da sind, ist die Halle zweckentfremdet. Über eine halbe Million Euro soll Évian investiert haben, um sich als EM-Quartierort für den DFB aufzuhübschen. Darin enthalten war offensichtlich auch eine ordentliche Schreinerarbeit. Auf den Tischen im Pressezentrum wurden Naturholzplatten befestigt und darauf dann Nischen gezimmert. Die Abtrennungen sind sauber verleimt, abschreiben ist so für die Reporter kaum möglich. Da sitzen wir also, lassen die Gedanken für möglichst kluge Geschichten kreisen – und haben doch stets ein Brett vorm Kopf. Im Holzverschlag gibt es für jeden eine kleine Leuchte, ein Lankabel für die schnelle Internetverbindung und eine Vierersteckdose. Das Ganze erinnert ein wenig an eine Käfighaltung für Textlieferanten, aber insgesamt - doch, doch – dürfen die Bedingungen hier als sehr gut bezeichnet werden. Es gibt genügend Nahrung, und ein wenig Auslauf ist auch vorhanden. Wer in der letzten Reihe den Blick dann ein wenig hebt vom Laptop, kann geradeso über die Holzabtrennung hineinlugen in diese große Halle. Über der feingeschmirgelten Bretterkante erheben sich die Hinterköpfe und Stirnpartien der Kollegen. Es ist ein Reich der halben Häupter – und für die nächsten Wochen auch so etwas wie ein Zuhause.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 9:53:27 AM
  • Begrüßung an der Uferpromenade in Évian-les-Bains

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 9:38:28 AM
  • Lauftraining am Morgen: Lukas Podolski ist wieder zurück aus Köln, Joshua Kimmich und Julian Weigl, die am Mittwoch gefehlt hatten, sind wieder dabei.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 9:35:12 AM
  • Christopher Clemens aus der DFB-Scoutingabteilung wird heute auf der Pressekonferenz erwartet: Wer schon mal reinlesen möchte, was der Analyse-Experte alles über den modernen Fußball herausgefunden hat, kann gerne mal in das pdf reinlesen. Diese Geschichte habe ich vor zwei Jahren während der WM in Brasilien über Christopher Clemens geschrieben . . .

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 7:42:48 AM
  • Tag 3:
    Manuel Neuer und der Fußball-Analyst


    Bonjour. Schauen wir mal, was der neue Tag in Évian bringen wird: Um 10.30 Uhr hat Bundestrainer Joachim Löw eine Trainingseinheit angesetzt, bei der die Journalisten 15 Minuten zuschauen dürfen und die Fotografen und Fernsehteams frisches Bildmaterial schießen können. Um 12.30 Uhr findet die Pressekonferenz mit Manuel Neuer und Jonas Hector statt, dazu kommen auch Manager Oliver Bierhoff und Christopher Clemens aufs Podium. Christopher wer? Er ist einer der Fußballanalysten aus dem Team rund um Chefscout Urs Siegenthaler und kann den Spiel herrlich nüchtern in Daten und Fakten gliedern und zerlegen. Parallel finden in dem oben gezeigten Raum auch die ersten Einzel- und Gruppeninterviews mit Spielern statt. Dazu später mehr.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/9/2016 5:22:17 AM
  • Noch in Ascona war Antonio Rüdiger (rechts) guter Dinge und sagte im Gespräch mit Marko Schumacher von der "Stuttgarter Zeitung": "Ich freue mich riesig auf die EM und empfinde es als große Ehre, hier zu sein. Ich bin motiviert. Nicht übermotiviert, sondern einfach nur motiviert." Ein Kreuzbandriss bedeute nun jedoch das Aus für den Verteidiger.

    "Wir schrauben die Ansprüche nicht nach unten":
    Löws Rede zur Lage der deutschen Fußball-Nation


    Zwischen Himmel und Hölle liegen oft nur ein paar Stunden. Noch am Dienstagmittag postete Antonio Rüdiger aus dem Flugzeug auf Facebook ein Foto von sich und Leroy Sané mit der Zeile: „Frankreich, wir kommen!“ Die Europameisterschaft sollte das erste Turnier des Abwehrspielers vom AS Rom werden, er war in bester Form. Seine Chancen auf einen Einsatz in der Innenverteidigung im ersten Gruppenspiel der deutschen Elf am Sonntag gegen die Ukraine lagen bei ungefähr 100 Prozent. Rüdigers nächstes Bild in dem sozialen Netzwerk zeigte ihn am Boden liegend: Nach einem Zweikampf mit Thomas Müller im Showtraining in Évian zog sich der Innenverteidiger einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. EM-Aus. Sechs Monate Pause. Ende der Träume. Wirklich? „Ihr seht mich vielleicht straucheln, aber ihr werdet mich niemals aufgeben sehen”, schrieb Rüdiger auf Facebook und postete dazu verschiedene Hashtags: ‪#‎ComebackStronger‬ ‪#‎Fight‬ ‪#‎NeverGiveUp. Schlagworte, die seinen Kampfeswillen ausdrücken sollen.
    Der Bundestrainer reagiert routiniert
    So sehr es Bundestrainer Joachim Löw auch leidtat um „den Toni“, den er in einem „sehr guten Formzustand“ gesehen hatte und dem er „Dynamik, Zweikampfstärke und einen großartigen Willen“ bescheinigte, so schnell und routiniert reagierte der Coach auf die neue Herausforderung. Noch am Abend nominierte er den Leverkusener Innenverteidiger Jonathan Tah nach.
    Für Joachim Löw gehört das zum Teil seines Geschäfts. Zuvor hatte er bereits mit Marco Reus (Schambeinentzündung) und Ilkay Gündogan (ausgerenkte Kniescheibe) zwei Säulen seines Kaders ersetzen müssen. Nun fiel seine Wahl nicht auf einen der drei im Trainingslager aussortieren Spieler (Julian Brandt, Sebastian Rudy, Karim Bellarabi), sondern eben auf Tah. Der 20-Jährige war eigentlich schon auf Urlaub und die Olympiateilnahme mit der U 21 eingestellt, nun führt ihn der Weg direkt nach Évian. Der kräftige Abwehrspieler, der bislang erst ein Länderspiel absolviert hat, galt schon als Kandidat bei der ursprünglichen Nominierung, war da aber durchs Raster gefallen.
    Bärenstarke Saison von Tah
    Nachdem der Nationalelf jedoch die Abwehr zerbröselt, da der gesetzte Innenverteidiger Mats Hummels zwar wieder mit dem Ball trainiert, aber noch nicht einsatzfähig ist, suchte Löw nach einem neuen Nachbarn für Jérôme Boateng. Von Jonathan Tah ist der Bundestrainer überzeugt: Er sei professionell, befinde sich seit drei Wochen in einem individuellen Training und „könne innerhalb von Tagen“ auf den Leistungsstand des Teams gebracht werden. Der gebürtige Hamburger Tah, dessen Vater aus der Elfenbeinküste stammt, absolvierte eine bärenstarke Saison für Bayer, wurde in 29 Bundesligapartien eingesetzt und verpasste das Saisonende nur wegen einer Lebensmittelvergiftung. Auch deshalb befindet er sich weiterhin im Training.
    Höwedes neben Boateng?
    Für die Auftaktpartie am Sonntag im nordfranzösischen Lille gegen die Ukraine wird nun die Variante wahrscheinlich, die Boateng und Benedikt Höwedes in der Innenverteidigung sowie Jonas Hector und Joshua Kimmich auf den Außenpositionen sieht. Möglich wäre auch ein Einsatz von Shkodran Mustafi vom FC Valencia, der jedoch jüngst bei Löw eher selten zum Zug kam. „Wenn wir unsere Stärken einbringen“, sagte der Bundestrainer bei der Eröffnung des Medienzentrums in Évian in seiner Rede zur Lage der deutschen Fußball-Nation, „dann werden wir einen erfolgreichen Auftakt haben“. Er wolle nicht jammern, „sondern aus den Möglichkeiten das Beste machen. Ich vertraue den Spielern, die hier sind. Wir schrauben die Ansprüche nicht nach unten“. An der Zielsetzung ändere das jüngste Verletzungspech nichts: Die hatte Löw schon vorher mit dem Titelgewinn beschrieben.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 2:09:54 PM
  • Regen in Évian

    Tor de France:
    Die erste Lektion des Oliver Bierhoff


    Évian-les-Bains also. Es geht kaum, innerhalb Frankreichs weiter weg zu sein vom Herzen der Grande Nation als hier am Gestade des Genfer Sees – außer vielleicht in Martinique, dem kleinen Übersee-Departement in der Karibik. Wahrscheinlich würde die Reise zum Spiel am Sonntag in Lille von den Kleinen Antillen auch nicht wesentlich länger dauern, als aus diesem letzten Zipfel Frankreich. Die Schweiz ist hier schon so nah, dass Sepp Blatters Schlottern vor dem Kittchen zu hören ist. Auf den ersten Blick wirkt das 8000-Seelen-Städtchen Évian-les-Bains ein wenig verschlafen und aus der Zeit gefallen. Viele Häuser haben bessere Tage gesehen. Nicht natürlich das Hotel Ermitage, das mit seinen Gauben ewig hinunterstiert auf den See und in dem La Mannschaft nächtigt. Die Herberge ist im Besitz des Danone-Konzerns, dem auch der Brunnen gehört, aus dem das weltbekannte Wasser geschöpft und in 120 Länder verkauft wird. Noch im Trainingslager in Ascona hatte Oliver Bierhoff mit feinem Lächeln angemerkt: „Wo wir sind, ist die Sonne.“ Lektion eins hat der Teammanager in Frankreich schon am zweiten Tag gelernt: In Évian kommt das Wasser nicht nur aus der Quelle, sondern auch von oben.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 12:48:18 PM
  • Löw: "Werden Zielsetzung nicht ändern"
    Jonathan Tah wurde nachnominiert

    Interessante Pressekonferenz heute im Medienzentrum von Evian mit DFB-Präsident Reinhard Grindel (rechts) und Bundestrainer Joachim Löw (links). Grindel gab eine Einscätzung auch über die Kosten des Projektes Europameisterschaft, für ihn ein Beweis der neuen Transparenz im Fußball-Bund. Für den Fall des Titelgewnns kämen auf den DFB Ausgaben in Höhe von 23 Millionen Euro zu, die Einnahmen würden sich auf 25 Millionen Euro belaufen. Löw gab eine Einschätzung der sportlichen Situation nach der Verletzung von Antonio Rüdiger und begründete die Nachnominierung von Jonathan Tah von Bayer Leverkusen. "Wir werden nicht jammern, sondern aus den Möglichkeiten das Beste machen", sagte der Bundestrainer, "unsere Zielsetzung wird sich nicht verändern". Mehr über die Pressekonferenz später . . .

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 11:19:24 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 11:03:57 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 10:57:28 AM
  • Löws Verletzungspech: Von Ballack über Reus bis Rüdiger

    Das Verletzungspech bleibt Joachim Löw und dem Nationalteam auch vor der EM in Frankreich treu. Der Ausfall von Verteidiger Rüdiger kommt aber selbst für den Bundestrainer kurzfristig.
    von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 10:53:28 AM
  • Das verrückte französisch-deutsche EM-Lexikon, Teil 1:

    avec Ein Brötchen

    But Tragegefäss bei der Weinlese

    tout Tragetasche aus Plastik

    arriver ein Fluss

    bientôt totes Insekt

    bon marché schöne Wanderung

    aller deutscher Fluss
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/8/2016 9:32:45 AM
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