EM 2016- der Liveblog

EM 2016- der Liveblog

Aktuelle Spielstände und Hintergründe sowie Aktuelles abseits des Spielfelds finden Sie bei uns im Liveblog!

  • Das Stadion in St. Denis leert sich langsam. 0:0 lautete das Ergebnis, aber die vielleicht wichtigste Nachricht des Abends: Es blieb friedlich im Stade de France. Bis morgen!

  • Die deutsche Mannschaft tut sich mit dem zweiten Spiel in Turnier weiterhin schwer: In Paris gab s nach dem 2:0-Auftakterfolg gegen die Ukraine nun ein 0:0 gegen Polen. Es war eine zähe Partie des Weltmeisters, der sich gegen die bissigen und leidenschaftlich kämpfenden Polen schwe tat. Hier die Einzelkritik:

    Manuel Neuer: Brauchte seine Hände eigentlich nur bei der Platzwahl, als er Wimpel mit Robert Lewandowski tauschte. Als Torwart diesmal nicht gefragt, eher als Manu, der Libero. Ordentliches Passspiel des Keepers. Unterband mit gelegentlichen Exkursionen an den Äquator des Spielfeldes polnische Angriffe.

    Jonas Hector: Der Kölner wirkte sehr agil auf der linken Seite. Entfaltete mehr Offensivgeist als sein Gegenüber Höwedes.

    Benedikt Höwedes: Die Leistung des Schalkers bleibt noch immer eher unter Tage. Gewann immerhin den inoffiziellen Wettbewerb des höchsten Befreiungsschlages. Sein Fußball diesmal eher Marke Briegel, denn Generation Gold.

    Mats Hummels: Hatte seinen Einsatz schon am Mittag getwittert, und sollte Recht behalten. Rückte also für Shkodran Mustafi ins Team. Sah gegen Ex- und Bald-wieder-Vereinskollegen Lewandowski anfangs mal alt aus. Wichtigste Botschaft: Die Wade hält.

    Sami Khedira: Der Turnier brachte früh Farbe ins Spiel: Erhielt schon in der dritten Minute die gelbe Karte. Sehr präsent im defensiven Mittelfeld. Zweikampfstark. Außerdem gelang ihm kurz vor der Halbzeit tatsächlich so etwas wie ein Torschuss. Ging aber weit vorbei.

    Mesut Özil: Die Feierlichkeiten anlässlich seines 75. Länderspiels mussten verschoben werden, weil der Jubilar nur sporadisch aufgetaucht ist. Bisweilen ungewohnt schlampige Technik des sonst so feinen Ballstreichlers. Beste Aktion blieb ein gefährlicher Linkschuss, den der polnische Torwart parierte.

    Julian Draxler: Sehr einsatzfreudig. Bissig. Bemüht, dem Offensivspiel etwas Esprit einzuhauchen.

    Thomas Müller: Gäbe es Kilometergeld, Müller hätte einen Extrakoffer gebraucht. Lief viel, arbeitete intensiv nach hinten. Ließ den Müller in sich nur einmal kurz aufblitzen, als er Lukasz Piszczek den Ball an der Auslinie frech stibitzte, Kroos aber den Querpass nicht veredelte.

    Jérôme Boateng: Es machte wieder Boah-Peng! In der 59. Minute vereitelte er das drohende Gegentor mit einer rigorosen Grätsche gegen Lewandwoski in letzter Sekunde. War mehrmals mächtig angefressen von der Leistung seiner Nebenleute.

    Toni Kroos: Der Dirigent brachte das Orchester diesmal nicht richtig in Griff. Immer wieder gewohnt richtige und wichtige Zuspiele, doch die Abnehmer führten die Effizienz nicht weiter. Hätte nach Müllerzuspiel ein Tor erzielen können, vergaß aber ausgerechnet hier seine feine Schusstechnik.

    Mario Götze: Er dribbelte. Er rannte. Er wechselte die Positionen. Aber so richtig fand er seinen Platz nicht im Angriff. Wurde oft mit Flanken gesucht, dabei heißt er doch gar nicht Gomez. Ihm gelang aber trotzdem ein Kopfball.

    André Schürrle: Er schlug im Finale von Rio die wertvollste Flanke der deutschen Fußballgeschichte. Auf dem Weg zu neuen Taten tut sich der Linksangreifer schwer. Kam in der 66. Minute für Götze und passte sich an.

    Mario Gomez: Erster Einsatz in diesem Turnier für den Mittelstürmer. Durfte tatsächlich erleben, dass die Fans einmal seinen Namen noch vor der Einwechslung rufen. Kam in der 72. Minute für Draxler, konnte den Beweis seiner neuen Qualität aber nicht mehr erbringen.
  • Auf geht's . . .

  • Mit Hummels...

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 6:02:29 PM
  • Beim ersten Spiel der Deutschen gegen die Ukraine lag unser EM-Orakel richtig. Heute spielt das DFB-Team (Die Mannschaft) gegen Polen. Auf wen pickt...äh, tippt "Jacques" dieses Mal?
    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehen
  • Dankeschön für Flüchtlingshelfer
    Schön, dass das geklappt hat. In einer Aktion zusammen mit dem Reiseveranstalter Khayamedia (rechts Sebastian Schmitt) hat diese Redaktion stellvertretend für all die ehrenamtlichen und fleißigen Flüchtlingshelfer in Deutschland zwei von ihnen mit Partner zu einer mehrtägigen Reise nach Paris eingeladen - inklusive Karten für das Spiel gegen Polen. Ausgelost wurden das Ehepaar Schwab (links) aus Aidhausen und das Ehepaar Falger auch Kürnach (Mitte). Mehr über ihre Eindrücke und das Erlebnis im Stadion gibt es morgen auf diesem Kanal.

  • Nicht nur die 96er-Europameister sind heute im Stadion, auch Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann, springt auf der Pressetribüne umher.

  • Der Klappenmann von St. Denis
    Das kleine Video vom Klappenmann muss ich unbedingt noch posten: Der sitzt seit Minuten, ich hoffe nicht seit Tagen, auf diesem Stuhl und betätigt monoton eine Filmklappe. Auf. Zu. Auf. Zu. Auf ihn gerichtet ist eine der Spielfeldkameras und das Bild wird übertragen auf die Monitore auf der Pressetribüne. Ich vermute, die Einstellung wird zum Einstellen des Bildes benötigt. Cooler Job. Er nur ein bisschen mehr lächeln . . .

  • Mein Arbeitsplatz für die nächsten Stunden. Nach einem kräftigen Regenschauer ist der Himmel über St. Denis jetzt aufgerissen. Zwei Stunden noch bis zum EM-Spiel Deutschland gegen Polen im Stade de France in Paris. In der Stadt ist sehr viel Polizeipräsenz, auch die Kontrollen am Stadioneingang waren sehr genau. Hoffen wir, dass das Sportliche im Fokus bleibt an diesem Abend, an dem die deutsche Elf mit einem Sieg den vorzeitigen Einzug als Gruppenerster perfekt machen kann. So bald die Aufstellungen bekannt sind, melde ich mich wieder.

  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 4:56:28 PM
  • Gut am Stadion angekommen. Müssen nur warten, bis der Regen nachlässt...

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 3:41:11 PM
  • Ein Nachtrag an dieser Stelle aus Évian. Habe erst jetzt wieder eine stabile Internetverbindung. Ein kleiner Schwenk durch eine Bar in der Rue d'Eglise während der französischen Nationalhymne gestern Abend.

  • Angekommen in Paris. Und was soll ich sagen? Es regnet. Erstmal einchecken im Hotel - und zum Zeitvertreib bis zum Spiel könnte ihr hier eine neue Ausgabe von 'Tor de France' lesen:

    Tor de France

    L'Équipe und das Slipgate

    Die französische Medienlandschaft ist im Besitz eines Juwels, das es so nicht gibt in Deutschland: Eine Tageszeitung, die ausschließlich aus einem Sportteil besteht. Gut, werden jetzt einige Männer hierzulande denken, gibt’s denn noch andere Teile? Ja. Zurück nach Frankreich. Die Zeitung heißt L’Équipe – zu deutsch: Mannschaft. Das Blatt war es auch, das den Begriff „La Mannschaft“ erfunden hat als Synonym für die deutsche Nationalelf. Für die EM haben sich die Macher beim DFB rund um Manager Oliver Bierhoff diese Wortschöpfung als eine Art Kampagnentitel zu Eigen gemacht: „Vive La Mannschaft“ steht auf Postern, auf Teamfahrzeugen, am Medienzentrum in Évian. Den Eigennamen „Die Mannschaft“ heften sich die Werbekönige beim DFB bereits seit 2015 ans Revers. Es handelt sich um einen selbst verliehenen Orden, mit dem sich der Weltmeister als Marke inszenieren möchte. Wir schweifen ab. L’Équipe also. Am Tag nach dem Franzosen-Sieg gegen Albanien (Titelzeile: „Könige der Spannung“) berichtete die Zeitung auf 31 von 55 Seiten über die Europameisterschaft. Ein Fest für Fans. Und das Schöne dabei: Die Texte drehen sich nahezu ausschließlich um den Sport. Es geht nicht um die Röcke der Spielerfrauen. Nicht um Eskapaden. Nicht um Sortierungsarbeiten in männlichen Beinkleidern. Halt! Doch. Eine klitzekleine Meldung brachte auch dieses Blatt über Löws unabsichtliches Handspiel, und das Synonym, das L‘Équipe für die Affäre erfand, taugt allemal dazu, es auch wieder in Deutschland in den Sprachgebrauch zu schaffen: Slipgate.

  • Im Zug nach Paris: ich lese gerade die L'Equipe, die ein schönes Wort gefunden hat für Löws Handarbeit am Sonntagabend - Slipgate..,

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 9:59:08 AM
  • Auf nach Paris: vor uns liegt eine mehrstündige Bahnfahrt in die Hauptstadt. Von dort geht's dann weiter in diesem Blog. Salut.
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 6:56:12 AM
  • In Evian kamen gestern Abend die Autos für eine Oldtimer-Rallye an, die von hier nach Cannes führt. Die Wagen fanden mehr Beachtung als das Spiel der Franzosen gestern.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 5:41:34 AM
  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/16/2016 5:39:28 AM
  • Ich bin noch das Bild schuldig, das beweist, wie der Arbeitseinsatz gestern ausgegangen ist: Der Teer-Trupp war topmotiviert und hatte die Fläche tatsächlich innerhalb weniger Stunden fertig. Aber es läuft nicht alles rund in unserem Haus am See, aber lest selbst:

    Tor de France

    Das Haus am See

    Manch einer hier mag sich an Radek erinnern, unseren Vermieter in Sopot während der EM 2012 in Polen. Radek war ein Tausendsassa mit einem Schlüsselbund so groß wie eine Melone. Radek kannte alle. Radek besorgte alles. Er sprach viel, nur über seinen Beruf schwieg Radek sich aus. Export. Import. So was halt. Mitte 2013 schrieb er nochmal eine E-Mail aus Sopot an der Ostsee. Ob ich nicht eine Wohnung während der WM in Brasilien bräuchte? Er würde da jemanden kennen, der einen kennt . . . Wäre alles kein Problem für ihn. Wir buchten in Santo André dann doch lieber bei Alex in der Pousada Morena ein. Alex war ein sportlicher Mann von Anfang 50, der uns mit seiner Frau und seinen Töchtern die WM-Wochen über wunderbar bewirtete. Leider starb Alex gut ein knappes Jahr nach der WM. Herzinfarkt.
    In Évian-les-Bains bewohnen wir ein Haus am See, das auf Bildern auf der Homepage aussieht wie eine Acht-Sterne-Villa. In Wirklichkeit, das lehrt uns das Leben, erlischt so mancher Internetstar schnell wie ein Streichholz im Wind. Die vermeintliche Villa entpuppt sich als ein in die Jahre gekommenes Haus. Das Ding hat Charme, ohne Zweifel, und eine genügend große Sofaecke für unsere Fernseh-EM-Lounge ist auch vorhanden. Doch von den Wänden blättert Putz, ein Duschkopf ging kaputt, der Fuß eines Bettes brach ab, die Gasflasche am Grill war leer, der Besteckkasten in der Küche schmutzig. Alles kein Problem für Männer wie uns. Nur die Heizung brachten wir nicht in Gang. Weil sich die Tage hier am Fuße der französischen Alpen allerdings anfühlen wie Rhöner Novembernächte, schrieben wir dem Besitzer Nicoals eine E-Mail. Wir baten um die Anleitung für die Heizungsanlage. Eine Antwort erhielten wir auch: „Ich lasse Euch zusätzliche Decken ins Zimmer legen.“ Vielleicht schreiben wir jetzt Radek.

  • Der schwierige zweite Schritt

    Vor dem Spiel gegen Polen hat der Bundestrainer das, was er will:
    Die Qual der Wahl


    Der zweite Schritt in ein Turnier hat sich in der Ära Joachim Löw meist als der schwierigste erwiesen. Seit der Bundestrainer in der Verantwortung steht, seit 2006 also, hat die Nationalmannschaft zwar bei sämtlichen fünf Turnieren das Eröffnungsspiel gewonnen – jüngst erst der 2:0-Sieg gegen die Ukraine in Lille. In den zweiten Partien jedoch stotterte der Motor stets gewaltig. Nur bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine gab es einen Erfolg: 2:1 gegen Holland. Vier Jahre davor unterlag die DFB-Elf in Österreich dem Team aus Kroatien 1:2. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gab es ebenfalls eine Niederlage: 0:1 gegen Serbien. Und 2014 in Brasilien kam die Mannschaft auf ihrem Weg zum Weltmeistertitel gegen Ghana nicht über ein 2:2 hinaus. Allerdings: Folgen hatten die Fehltritte keine, in sämtlichen zitierten Turnieren zog das deutsche Team in die K.o.-Phase ein.
    Rückkehr nach Paris
    Und 2016 in Frankreich? Gegen Polen mit seinem Ausnahmestürmer Robert Lewandowski möchten Löws ambitionierte Auserwählten am Donnerstag (21 Uhr, live im ZDF) den Grundstein für den Gruppensieg legen. Die Nationalmannschaft ist bereits in Paris eingetroffen und läuft morgen in jenem Stadion auf, das seit dem 13. November 2015 auch als Mahnmal steht für eine Terrornacht mit 130 Toten. Den Spielern, die damals bis zum Morgengrauen in den Katakomben des Stade de France verbringen mussten, scheint die Rückkehr nichts mehr auszumachen. Der Fokus richtet sich ausschließlich auf den Fußball, das Erlebte ist verarbeitet. So sagt es Joachim Löw. So sagen es die Spieler. Als Athlet gilt es, zu funktionieren.
    Das Sanatorium Nationalelf
    Nachdem das Sanatorium Nationalmannschaft, so scheint es, wieder seine heilende Wirkung entfaltet hat, steht dem Bundestrainer im Duell mit den Polen sein kompletter Kader zur Verfügung. Ob er allerdings das Risiko eingeht, und den nach einer Wadenverletzung ins Team drängenden Mats Hummels in der Innenverteidigung aufbietet – oder doch Shkodran Mustafi einen weiteren Einsatz ermöglicht, wird Löw wohl erst wieder kurz vor dem Anpfiff bekannt geben.
    Viel Qualität im Mittelfeld
    Eng wird es im Mittelfeld, wo eine Armada an Weltklassespielern eine Vielfalt an taktischen Formationen zulässt. Diese Variabilität ist es auch, die Joachim Löw so schätzt, und mit der er die Gegner überraschen möchte. Sie soll den Weg ebnen zum Erfolg in Frankreich. Das hat der Bundestrainer gerade erst in Ascona verdeutlicht, als der die vergangenen Turniere verdichtete auf Schlagworte. 2006 sei die Mannschaft beflügelt gewesen von den Emotionen einer Heim-WM. 2008 charakterisierte er als den Start einer Entwicklung. 2010 sei durch die Generation um Özil, Müller, Khedira eine neue Spielkultur entstanden. 2014 schließlich sorgten Wille und Teamgeist für den Titel. Diese Europameisterschaft nun ist für Joachim Löw ein Wettbewerb der Möglichkeiten. Er hat die Qual der Wahl vor allem in der Offensive. Thomas Müller, Mario Götze, Mesut Özil – sie alle sind Teile ständiger Rochaden.
    Kroos und der Zaubertrank
    Im defensiven Part dieses Herzstücks stehen mit dem erstarkten Sami Khedira und dem genesenen Bastian Schweinsteiger zwei bewährte Kräfte zur Verfügung, die allein mit ihrer Präsenz Dominanz schaffen können. Julian Draxler hat seine Fähigkeiten schon gezeigt, mit Julian Weigl steht ein Hoffnungsträger parat. Und zu allem Überfluss ist da noch dieser Toni Kroos vom Champions-League-Sieger Real Madrid, der derzeit so selbstbewusst aufspielt, als habe ihm der Druide Miraculix höchstpersönlich eine Flasche Zaubertrank eingeflößt.
    Der Auftakt gegen die Ukraine war vielversprechend, aber er gab keinen Anlass für Zufriedenheit. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinmüssen, wenn wir das Turnier gewinnen wollen.“ Was Toni Kroos damit sagen wollte: Es war ein erster Schritt. Der zweite muss, er sollte besser werden.

  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:14:55 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:14:09 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:13:02 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:11:49 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:10:18 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/15/2016 11:07:19 AM
  • Vielleicht kriegen wir noch raus, was das für eine Wette war: Bastian Schweinsteiger trägt Thomas Müller huckepack . . .


    Weil sie euch so gut gefallen hat... hier nochmal die kleine Huckepack-Einlage von Bastian Schweinsteiger & Thomas Müller in bewegten Bildern ;)
    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehen
  • Leider verspricht der Wetterbericht hier keine wirkliche Besserung in den nächsten Tagen . . .

  • Es gibt ihn doch, den blauen Himmel über dem Genfer See.

  • Gestern scharte Bundestrainer Joachim Löw seine Jungs noch einmal um sich. Training um 17 Uhr im schnuckeligen Stadion von Évian-les-Bains. Heute geht es für die Mannschaft nach Paris, wo am Donnerstag um 21 Uhr das zweite Vorrundenspiel gegen Polen stattfinden wird. Beide Teams haben ihre Auftaktpartien gewonnen. Wir aus unserer Männer-WG in der Avenue du Léman werden erst morgen aufbrechen. Ich habe in Paris noch eine zweite Aufgabe neben der Berichterstattung über das EM-Spiel. Ich werde in der Stadt die Gewinner einer Aktion treffen, die wir in der Redaktion gemeinsam mit dem internationalen Reiseveranstalter Khayamedia durchgeführt haben: Leser duften uns ehrenamtliche Flüchtlingshelfer vorschlagen, die sich in den vergangenen Monaten besonders eingesetzt haben. Aus den Einsendungen haben wir zwei Gewinner ausgelost, die wir mit ihren Partnern zu einer Reise zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen eingeladen haben. Mit der Aktion wollen wir stellvertretend Danke sagen für das große bürgerliche Engagement in der Region. Wenn alles gut geht, werde ich die Familien am Stade de France treffen. Hier die Geschichte meiner Kollegin Sara Sophie Schmitt, die sich im Vorfeld mit den Gewinnern getroffen hat:
    www.mainpost.de

  • 15 Minuten durften die Journalisten beim Training zuschauen. Mats Hummels machte das Programm ohne Einschränkung mit. Morgen reist die Mannschaft bereits nach Paris, wo am Donnerstag dann das zweite Gruppenspiel gegen Polen ansteht.

  • Bier geht in unserer Männer-WG niemals aus.

    Tor de France

    Im Revier der Füchse

    Ich dachte, das gibt’s nur im Märchen. Aber hier, in dieser bebuschten Nische von Évian, sagen sich tatsächlich Fuchs und Hase gute Nacht. Also zumindest der Fuchs. Als wir am Abend in unserer Neun-Männer-WG vor dem Fernseher saßen und Italien gegen Belgien schauten, es dämmerte bereits, da schlich plötzlich Meister Reineke über den Rasen. Der Rotfuchs blickte kurz durchs bodentiefe Fenster auf unsere Fußball-Combo, dann trabte er gemütlich weiter seines Wegs. Offensichtlich ist dieser Hang an der Avenue du Léman hoch über dem Genfer See sein Hoheitsgebiet, vor ein paar Tagen begrüßte er morgens schon einmal den Kollegen Kai. In diesem Revier sind wir eindeutig richtig. Denn ein Blick in ein Online-Lexikon verrät Folgendes über den Rotfuchs: Er sei „ein relativ anspruchsloser Allesfresser“ und nehme „generell mit dem vorlieb, was leicht zu erbeuten ist und einen hohen Energiegehalt bietet (opportunistische Ernährung).“ Opportunistische Ernährung! Herrlich. Und so zutreffend. Eine opportunistische Ernährung ist nämlich in einem Männerhaushalt auf Zeit die einzige Überlebensformel. Was deshalb in unserer WG niemals ausgeht, sind Chips und Bier. Echte Füchse halt.

  • Mal ein kleiner Eindruck vom Training heute in Evian.
     
    von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 3:30:36 PM
  • Was auch immer da mit Jogi und seiner Hose los war - Lukas Podolski interessiert es nicht.
    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehen
  • Today #dfbpk with bro Jerome 😄🇩🇪🎙🎥 #euro2016 #diemannschaft #poldi #fun #enjoy
    Timeline Photos
  • War einiges los heute rund um die DFB-Pressekonferenz in Évian. Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzelsperger war zu Gast (hier bem Interview in Englisch mit einem chinesischen Sender) - das Highlight aber war Lukas Podolski, der mit seinem Spruch vom Eier-Kraulen das Internet zur Explosion brachte. Ich konnte die Pressekonferenz nicht verfolgen, weil ich zeitgleich einen Interview-Termin mit dem Teampsychologen Hans-Dieter Hermann hatte. Gerade vor dem Spiel gegen Polen und der damit verbundenen Rückkehr ins Stade de France in Paris, wo die deutsche Mannschaft nach der Terrorangriff im November die Nacht verbracht hatte, ein sehr interessanter Gesprächspartner.

  • Poldi wieder: "80 Prozent von euch kraulen sich auch mal die Eier..."
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 10:47:38 AM
  • Um 12.30 Uhr wird Shkodran Mustafi zusammen mit Jérôme Boateng und Lukas Podolski auf der Pressekonferenz in Évian-les-Bains sprechen. Bleibt der Innenverteidiger im Team oder muss er Mats Hummels weichen? Hier meine Geschichte:

    Mustafi oder Hummels?
    Geht Bundestrainer Joachim Löw das Risiko ein, und bringt bereits im Spiel am Donnerstag gegen Polen (21 Uhr/Stade de France, Paris) in der Abwehr Mats Hummels in der Innenverteidigung für Shkodran Mustafi? Der Abwehrspieler, der nach dem Turnier von Borussia Dortmund zum FC Bayern wechseln wird, ist nach einem Muskelfaserriss in der Wade erst seit wenigen Tagen wieder im Mannschafttraining. Nach dem Auftaktspiel in Lille formulierte er allerdings noch in den Stadionkatakomben seine Ansprüche. Er sei fit für das Polenspiel, sagte Hummels – und die Situation erinnerte ein wenig an das Eröffnungsspiel bei der WM 2006.
    Situation wie 2006
    Damals drängte Kapitän Michael Ballack nach einer Verletzung vehement auf seine Rückkehr ins Team, meldete sich über die Medien fit für die Partie gegen Costa Rica. Der damalige Bundestrainer allerdings suchte die Konfrontation, lies Ballack draußen und brachte Tim Borowski - Jürgen Klinsmann dachte ans gesamte Turnier.
    Ähnliche Gedanken wird sich nun Joachim Löw im Teamquartier machen. Zeit zum Grübeln hat er genügend angesichts des Dauerregens am Genfer See. Denn würde bei einem zu frühen Einsatz die alte Verletzung wieder aufbrechen, wäre das Turnier für Mats Hummels womöglich erledigt. Allerdings wartet für die Abwehr in der Partie gegen Polen eine schwere Herausforderung: Im Sturm des Gegners steht mit Robert Lewandowski einer der besten Stürmer der Welt – Hummels kennt ihn bestens, beide spielten zusammen bei Borussia Dortmund.
    Mustafi spricht von Druck
    War Hummels‘ Aussage über seine Fitness vielleicht kühle Berechnung, weil ihm der gute Auftritt von Shkodran Mustafi beim 2:0-Sieg gegen die Ukraine nicht verborgen geblieben ist? Der 24-Jährige vom FC Sevilla erzielte in seinem erst elften Länderspiel ein erstes Tor und bot nach anfänglichen Fehlern eine solide Partie in der Abwehr. Was gar nicht selbstverständlich war, denn Mustafi, den Löw vor der Weltmeisterschaft aus dem Hut gezaubert hatte, kam vor der Europameisterschaft kaum zu Einsätzen im Nationalteam. „Es ist schwierig, wenn man immer nur auf seine Chance wartet – und dann kommt sie gleich in einem so wichtigen Spiel“, sagte Mustafi, „viele Leute beachten das gar nicht. Da herrscht ein unglaublicher Druck, mit dem man erst einmal fertig werden muss.“
    "Kann noch viel lernen"
    Mustafi hat dem standgehalten. Auch, weil die Situation bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren ähnlich gewesen ist? „Mag sein“, antwortet Mustafi. „Ich halte mir jetzt zwar immer vor Augen, dass ich inzwischen 24 bin und schon wieder jüngere Spieler wie Joshua Kimmich oder Leroy Sané dazugekommen sind. Aber ich selber fühle mich noch immer jung und habe das Gefühl, dass ich noch viel lernen kann.“ Über sein Tor freute sich der gebürtige Bad Hersfelder zwar, „aber mehr freue ich mich über den Sieg und dass ich meinen Defensivpart machen konnte. Denn das ist es, weshalb mir der Trainer das Vertrauen gegeben hat. In erster Linie ging es darum, meinen Job zu machen.“ Und der hieß: Tore verhindern. Ob er auch im zweiten Spiel zum Einsatz kommen wird? „Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken.“
    Die Gedanken muss sich auch nicht er, sondern Joachim Löw machen. Mustafi oder Hummels? Am Donnerstag kurz vor 21 Uhr werden wir es wissen.
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 9:59:53 AM
  • Évian: Eindeutig die Stadt des Wassers

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 9:01:35 AM
  • Bei dem Dauerregen hier in Évian-les-Bains kann man schon mal auf dumme Gedanken kommen:


    Das verrückte französisch-deutsche EM-Wörterbuch, Teil 4

    mère Ozean

    père Mertesacker

    route Angelgerät

    verte Spur

    bulletin dünner Polizist

    sans plomp gesundes Gebiss

    vitesse Fastfood

    la reine Fluss bei Köln

    paté Männlicher Verwandter
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 7:29:18 AM
  • Bin gespannt, wie es heute Abend hier aussehen wird vor unserem Miethaus. Ich werde berichten . . .

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 7:24:19 AM
  • Ein neuer Tag in Évian:
    Beaucoup de travail


    Guten Morgen. Ein wenig Beständigkeit tut ja gut in diesen aufgeregten Zeiten. Es regnet weiter. Sieht hier irgendwie aus wie an einem Novembertag in der Rhön. Nebel über dem See. Alles nass und klamm. Und jetzt rücken auch noch die Bauarbeiter vor unserem Haus an. Um 7 Uhr fuhr die Teer-Truppe mit schwerem Gerät in die Einfahrt. "Wir hoffen auf Ihr Verständnis", schrieb der Vermieter, "es wird nur ein paar Stunden dauern". Sicher doch.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/14/2016 7:07:08 AM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/13/2016 5:22:46 PM
  • Zurück im Haus am See,
    der Regen hat uns wieder

    Ein anstrengender Trip ins 800 Kilometer entfernte Lille ist zu Ende. Trotz unserer Bedenken wegen des Streiks in Frankreich hat alles wunderbar funktioniert. Unsere Züge fuhren pünktlich, das Umsteigen ging reibungslos, es blieb halt verdammt viel Zeit auf der Schiene liegen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag: In Évian-les-Bains steht morgen eine Pressekonferenz mit Jérôme Boateng, Shkodran Mustafi und Lukas Podolski auf dem Programm. Am Mittwoch fliegt die Mannschaft dann schon wieder nach Paris, wo a Donnerstag im Stade de France um 21 Uhr die zweite Vorrundenpartie gegen Polen ansteht. Das Duell der beiden siegreichen Teams könnte eine Vorentscheidung im Kampf um den Gruppensieg bringen.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/13/2016 4:27:07 PM
  • Schöner Schnappschuss: Mein Kollege Norbert Hohler ist schon wieder in Schale und freut sich auf das Spiel der Iren. Und wen hat er da in einer Kneipe in Lens getroffen? Peter Großmann (links), Sportmann vom Morgenmagazin der ARD, und den Ex-DFB-Sprecher Harald Stenger, der als TV-Experte in diese Woche in Frankreich dabei ist.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/13/2016 4:23:45 PM
  • Kleiner Rundblick vor dem Bahnhof "Lille-Flandres" am Sonntag wenige Stunden vor dem Spiel. Wenig später kam es hier in der Nähe zu den Ausschreitungen.

    Die Exzesse deutscher Hooligans in Lille

    Am nächsten Morgen zeugen in Lille nur noch ein paar Scherben auf dem Kopfsteinpflaster von einem Tag im Ausnahmezustand, als die Altstadt rund um die Bahnhöfe übergequollen war mit deutschen Fans. Die Straßenreinigung hatte über Nacht ganze Arbeit geleistet. Und doch bleibt ein Fleck. Ein Schandfleck. Nichts anderes ist das Auftreten deutscher Hooligans, die erst mit Hitlergrüßen und dem Schwenken einer Reichskriegsflagge provozierten und schließlich auch gewalttätig wurden. Bei den Ausschreitungen von rund 50 Krawallmachern erwischte es auch einen Reporterkollegen aus München vom Sender Sport1, der namentlich nicht genannt werden möchte. Er geriet im Gebiet rund um den Bahnhof in diesen beschämenden Exzess der Hooligans. Vollkommen unvermittelt habe die Gruppe ihren brutalen Angriff auf ukrainische Fans begonnen, das Signal sei das Zünden einer Rauchbombe gewesen. Der Journalist wurde geschlagen, getreten, sein Handy ging zu Bruch. „Das ging alles so schnell“, sagte er, nachdem er nach einem Arztbesuch erst zur zweiten Halbzeit ins Stadion gekommen war. Diagnose: Rippenprellung. Der Schrecken ist ihm anzusehen. Er wird dennoch bleiben. Weitermachen in seinem Job. Weitermachen. Das werden auch die unbelehrbaren Randalierer.
    Erinnerungen an Gewalttaen von 1998
    Das zeigt die Vergangenheit. Es ist eine traurige Ironie dieser Geschichte, dass nahezu fast zeitgleich etwas abseits der Stadt ein ganz besonderes Treffen stattfand. Um 18.45 Uhr postete DFB-Vizepräsident Rainer Koch folgende Nachricht unter ein Bild bei Facebook: „Wir haben ihn nicht vergessen! Daniel Nivel war heute Nachmittag zusammen mit seiner Frau Lorette, den beiden Söhnen und einem Enkel unser Gast beim Empfang des DFB nahe Lille.“ David Nivel ist jener Gendarm, der bei der WM 1998 in Frankreich am Rande der Partie zwischen Deutschland und Jugoslawien in Lens, nur wenige Kilometer von Lille entfernt, von deutschen Schlägern brutal zugerichtet wurde. Der damals 44-jährige Nivel lag mehrere Wochen im Koma und leidet an den Folgen des Überfalls noch heute – 18 Jahre später.
    Im DFB wurde damals ein Rückzug vom Turnier diskutiert. Letztlich rollte der Ball natürlich weiter. Die Täter erhielten in der Folge mehrjährige Haftstrafen, der DFB unterstützte über seine sozialen Stiftungen die Familie Nivel. „Wir dürfen nie vergessen, was Daniel Nivel und seiner Familie angetan wurde“, schrieb Koch, während nur einige Kilometer entfernt wieder Deutsche unter dem Deckmantel des Fußballs die Fäuste schwangen.
    Angeblich 150 gewaltbereite deutsche Fans vor Ort
    Nach Informationen des Sport-Informationsdienstes (sid) befanden sich rund 150 polizeibekannte Gewalttäter aus Deutschland in Frankreich. Die Polizei habe sehr spät eingegriffen, sagte Volker Goll dem sid. Der Unterfranke ist stellvertretender Leiter der Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt und koordiniert in Frankreich mit einem Team die deutsche Fanarbeit in den Spielstätten. Michael Gabriel, Leiter der KOS, sagte auf Anfrage, dass bis zu 20 000 deutsche Fans in Lille vor Ort waren und das Bild größtenteils geprägt war von einem „friedlichen Miteinander“. Allerdings habe es auch niemand verborgen bleiben können, dass Hooligans aus der rechten Szene vor Ort waren, „sie haben ja sogar in sozialen Medien posiert“.
    Sorgen vor dem Polen-Spiel in Paris
    Warum die Polizei nach der Attacke so spät vor Ort war und auch niemand festgenommen wurde, darüber kann Gabriel nur spekulieren. Was den Fanexperten vor dem brisanten Vergleich mit Polen am Donnerstag in Paris ein wenig Sorge mache, sei die Tatsache, dass angesichts der Berichte und Ereignisse in Marseille, Nizza und nun Lille in der Hooliganszene der Eindruck entstehen könnte, „bei diesem Turnier geht was“. Die Folge könnten kurzfristige Anreisen sein.
    UEFA: keine Ermittlungen
    Nach den genannten Ausschreitungen kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen am Abend des Spiels. Es sei traurig, dass so etwas wie in Lille passiert sei, sagte Rainer Koch auf Anfrage dieser Redaktion. Dass es im und um das Stadion ruhig geblieben sei, zeige jedoch, „dass sich der Weg der Ticketvergabe über den Fanclub Nationalmannschaft bewährt hat“. Der Verband sei nicht die Polizei und könne deutsche Bürger nicht an der Ausreise hindern, so Koch, verwies für weitere Fragen jedoch an den DFB-Sicherheitsexperten Hendrik Große Lefert. Eine offizielle Stellungnahme des DFB gab es nicht.
    Bekannt wird am nächsten Tag nur, dass der europäische Verband UEFA keine Ermittlungen nach den Vorfällen von Lille anstrengen wird. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat lediglich ein weitergehendes Alkoholverbot in den Spielstädten für „sensiblen Bereiche“, wie es heißt, angekündigt.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 6/13/2016 4:00:21 PM
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