EM 2016- der Liveblog

EM 2016- der Liveblog

Aktuelle Spielstände und Hintergründe sowie Aktuelles abseits des Spielfelds finden Sie bei uns im Liveblog!

  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:59:08 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:58:29 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:57:51 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:56:58 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:55:44 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:55:09 PM
  • Anzeichen verdichten sich: Can spielt für Khedira.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 2:39:12 PM
  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 1:04:26 PM
  • Volker Goll von der mobilen deutschen Fanbotschaft mit einer seiner Mitarbeiterinnen in Marseille am Alten Hafen vor dem Halbfinale Deutschland gegen Frankreich.

    "Viele Franzosen finden Deutschland cool"

    Fanbetreuer Volker Goll aus Unterfranken
    zieht in Marseille positive EM-Bilanz


    Am Hafen von Marseille steht am Donnerstag Volker Goll mit seinem Team von der deutschen Fanbotschaft. Das Projekt gehört zur Koordinierungsstelle Fanprojekte in Frankfurt. Der Unterfranke aus Kahl am Main ist Chef von 13 Mitarbeitern, mit ihnen zusammen hat er seit Beginn der Europameisterschaft in den Spielstädten der deutschen Mannschaft wertvolle Arbeitet geleistet. In Lille, Paris, Bordeaux und nun in Marseille bietet diese mobile Botschaft viele Informationen für die Anhänger der Nationalelf. Es gibt Tipps zum Nahverkehr, der Stadt und natürlich das kostenlose Fanzine "Helmut", ein informatives und unterhaltsames Heftchen, das zu jedem Spiel gedruckt und verteilt wurde. Nach über vier Wochen zieht Volker Goll eine positive Bilanz: "Es gab keine nennenswerte Zwischenfälle mit deutschen Fans", sagt der Fanexperte. "Einige Hooligans haben sich bei den Spielen in Lille mal gezeigt, das war's." Als die Entdeckung dieses Turnier feiert Goll die sogenannten "Fanwalks", Spaziergänge der Fans aus der Stadt zum Stadion. "Das kam total gut an, und auch heute in Marseille erwarten wieder mehrere tausend deutsche und französische Anhänger, mit uns gemeinsam den Weg zum Stadion gehen." Unschön fand auch Volker Goll die beleidigenden Gesänge deutscher Fans im Viertelfinale gegen die Italiener. "Das ist leider auch in der Bundesliga gang und gäbe, dass aus dem Spiel heraus solche Schmähgesänge gegen den Gegner angestimmt werden." Insgesamt sei aber auch in Bordeaux die Stimmung prima gewesen, "beide Fanlager haben beispielsweise gemeinsam den Opfern in Bangladesch gedacht." Insgesamt bewertet Goll die deutschen Gesänge wie "Sieg" oder die "Nummer eins der Welt sind wir" als nicht gerade "ästhetisch", wie er sagt. Vorbild seien für ihn die Fans von der Insel, egal ob aus Wales, Nordirland, Irland oder England. "Sie können auch Witze über sich selbst machen und haben melodischere Lieder", so Volker Goll. Er würde sich freuen, wenn in Deutschland ein Gesangeswandel stattfinden würde, "aber das ist schwierig". Sehr positiv bewertet Volker Goll die Begegnungen mit den Menschen in Frankreich. "Das waren tolle Gespräche, tolle Erlebnisse. Wir hatten keinerlei negative Erfahrung und erfuhren überall sehr viel Respekt. Viele finden Deutschland cool."

  • Es geht heiß her in Marseille. 34 Grad zeigt das Thermometer, die Luft flirrt. Ich komme eben von einem Spaziergang rund um den alten Hafen zurück: Die Stimmung unter den deutschen und französischen Fans ist prächtig. Hoffentlich bleibt heute alles so friedlich wie es derzeit den Anschein in der herrlichen Altstadt hat.

  • Witzige Anzeige von Volkswagen heute in der L'Equipe. Vielleicht bringen sie morgen ein geteiltes Croissant ;-)

  • Zwischenstopp Lyon

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 9:07:01 AM
  • Au revoir: ein letztes Gruppenfoto, nun zerstreut sich unsere Gruppe.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 3:57:21 AM
  • Abschied: nach über vier Wochen verlassen wir heute Evian-les-Bains in Richtung Marseille. Am Abend war die Neun-Männer-WG außen Haus am See an der Uferstraße in einem Fischrestaurant essen. Es war lecker und die Atmosphäre sehr schön da.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/7/2016 3:55:50 AM
  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/6/2016 1:52:05 PM
  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/6/2016 1:51:53 PM
  • Die letzten machen das Licht aus! Kollege Christian Loer vom Kölner Stadtanzeiger und ich sind die letzten beiden Journalisten im Pressezentrum des DFB. Um uns herum wird schon fleißig abgebaut.

  • Merci für Marmelade & Co.

    Jetzt, da aus den langen Wochen hier am Fuße der mächtigen Savoyer Alpen nur noch Minuten geworden sind und die Eieruhr dieser EM bald abgelaufen ist, spätstens jetzt muss auch Zeit sein für ein Dankeschön. An dieser Stelle mal an die netten Damen von der Kuchentheke. Im Medienzentrum des DFB versorgten sie die Jounalisten täglich mit einem freundlichen Lächeln und kleinen Kuchenschnittchen: Himbeersahne, Erdbeer, Käse- oder Apfelkuchen. Zur Auswahl stand auch ein Frühstück aus Brötchen, Frischkäse, Marmelade und Säften. Manch eine Geschichte wäre wohl nicht erschienen ohne diese Kalorienzufuhr. Merci an Josefine Bertmann-Durner (rechts) von der McDonald's-Regionalleitung Süd in München und ihre Mitarbeiterin Rakova Vasilka aus der Filiale Schweitenkirchen. Merci und: Au revoir.

  • Hopserlauf mit Schweini & Co.
    Abschlusstraining vor dem Halbfinale


    Bei bestem Wetter absolvierte die Nationalmannschaft ihr Abschlusstraining vor dem Halbfinale gegen Frankreich. Es war die letzte Einheit in Évian, selbst im Falle eines Sieges gegen Frankreich würde die Mannschaft nicht mehr zurückkehren an den Genfer See, sondern aus Marseille direkt nach Paris weiterreisen. In der Hauptstadt wird am Sonntag um 21 Uhr das Finale angepfiffen. Außer den verletzten Akteuren Sami Khedira und Mario Gomez waren alle Spieler aktiv auf dem Trainingsplatz. Auch Bastian Schweinsteiger: Der Kapitän hatte zuletzt Knieprobleme, die scheinen aber behoben. Der Mittelfeldakteur machte Sprints und auch Schussübungen. Ob er bei 100 Prozent ist? Dreier- oder Viererkette? Julian Weigl rein? Thomas Müller in die Spitze? Es sind noch einige Fragen offen. Bundestrainer Joachim Löw wird sie morgen beantworten.

  • Die Bilanz des DFB-Präsidenten:
    Grindel: "Topbedingungen in Évian"


    Am Rande des letzten Trainings der deutschen Nationalmannschaft nach über vier Wochen hier in Évian-les-Bains hatte ich die Gelegenheit, kurz mit DFB-Präsident Reinhard Grindel zu sprechen, der ebenfalls Tribünengast war. Der Funktionär zog vor der Abreise am Nachmittag nach Marseille ein positives Fazit: "Wir hatten hier absolute Topbedingungen. Das gilt sowohl für die Trainingsmöglichkeiten als auch für das Drumherum. Und als sich das Wetter gebessert hatte, hatten die Spieler auch die Chance, mal die Seele baumeln zu lassen." Die Stimmung in der Mannschaft bezeichnet Grindel vor dem spannungsgeladenen Halbfinale gegen Frankreich am Donnerstag als "sehr gut". Die Ausfälle mit Khedira, Gomez und dem gesperrten Hummels würden dafür sorgen, so der DFB-Boss, dass das deutsche Team nicht in der Favoritenrolle sei. Der Heimvorteil werde sich zumindest zu Beginn des Spiels auch positiv für die Equipe tricolore bemerkbar machen, "aber vielleicht gelingt uns ein frühes Tor wie vor zwei Jahren in Belo Horizonte gegen Brasilien. Das wäre gut." Mut macht Reinhard Grindel auch, dass Frankreich bislang noch gegen kein Top-Team habe bestehen müssen. Deutschland also als untimativer Prüfstein.

  • Vier Wochen lang standen hier die Kameras der Fernsehstationen, filmten jede Regung auf den Pressekonferenzen des DFB. Jetzt bleiben nur die Positionsmarkierungen.

  • Arbeitseinsatz im Pressezentrum: Die EM wird abgebaut.

  • Tor de France

    Nichts geht mehr

    Jetzt, da der Wind des Abschieds weht überm Genfer See, ist die Zeit gekommen für eine Bilanz der unerledigten Dinge. Kehraus in Évian. Die ersten Journalisten sind abgereist, heute macht La Mannschaft den Abflug, und im Saal, aus dem vier Wochen lang die Pressekonferenzen übertragen wurden, haben Arbeiter mit dem Abbau begonnen. Was jetzt nicht getan ist, wird nimmermehr getan. Für manches ist aber selbst diese aufgepumpte Europameisterschaft einfach zu kurz. Schwimmen gehen etwa. War anfangs einfach zu kalt hier. Oder mal einen Schluck Wasser direkt aus der berühmten Quelle trinken. Der Wein war einfach zu gut. Oder mit dem Mountainbike eine Tour rund um Évian radeln. Die Straßen sind einfach zu steil. Oder abends ein gutes Buch lesen. Irgendwie kam einfach immer Fußball im Fernsehen. Oder rüber nach Montreux, wo das weltberühmte Jazz-Festival begonnen hat. Die Kollegen hatten einfach keine Lust. Oder im Casino eine Runde Roulette spielen. Jetzt ist es zu spät. Rien ne vas plus. Nichts geht mehr.

  • Der letzte Tag
    Es war ein toller Abend gestern. Der See. Der Himmel. Das Licht. Das alles hat eine besondere Atmosphäre an Fuß der Savoyer Alpen gezaubert, und im Haus am See haben wir nochmal alle zusammengesessen. Gregor hat gekocht und Kai hat einen ausgegeben auf seinen neugeborenen Sohn. Heute steht der letzte Tag in Évian-les-Bains an. Die Nationalmannschaft wird um 11 Uhr das Abschlusstraining vor dem Halbfinale im kleinen Stadion absolvieren, am Nachmittag bricht der Tross auf aus dem Hotel Ermitage in Richtung Marseille. Gegen 19.45 Uhr wird Bundestrainer Joachim Löw in der südfranzösischen Metropole am Mttelmeer noch eine Pressekonferenz geben. Nach wie vor wird viel diskutiert über eine mögliche Aufstellung: Eine Variante ist die, dass Thomas Müller ins Sturmzentrum rückt für den verletzten Mario Gomez, und dass Julian Weigl von Borussia Dortmund für den verletzten Sami Khedira auf die Sechserposition rückt. Dass Bastian Schweinsteiger spielen wird, erscheint unwahrscheinlich. Zumal der Bundestrainer bei seiner letzten Pressekonferenz sehr deutlich bekräftigt hat, dass er nur Spieler aufstellt, die zu 100 Prozent fit sind. Warten wir's ab. Morgen lüftet sich der Schleier. Marseille, 21 Uhr, EM-Halbfinale Deutschland - Frankreich.

  • Abendstimmung am Genfer See.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 7:10:43 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 3:06:59 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 3:05:24 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 3:03:49 PM
  • Thomas Müller beim Torjubel. Allerdings nur auf einem Poster am Eingang des Medienzentrums in Évian. Wann der Stürmer in Wirklichkeit wieder trifft?

    "Den Kopf unter Wasser gedrückt":

    Thomas Müller zwischen Spaß und Sorge. Der Stürmer freut sich auf Frankreich und beklagt fehlende Ruhephasen

    Wenn es diesen Thomas Müller nicht schon gäbe, er müsste erfunden werden. Und das gilt nicht nur für den Spieler. Auf der letzten Pressekonferenz in Évian-les-Bains gewährte der Münchner wieder einmal einen erfrischenden Blick auf sein unverstelltes Ich. Nach dieser genauso humorvollen wie hintersinnigen halben Stunde, so scheint es, brauchen sich die Fans auch angesichts von nunmehr 507 müllertorlosen Minuten in der Nationalelf keine Sorgen um das Seelenleben des Stürmers zu machen. „Tore sind nicht mein Benzin“, sagte der Münchner, „sie sind vielleicht der Lack, damit das Auto nach außen gut aussieht.“ Sein Antrieb sei vielmehr seine Gier nach Erfolg und der Wille, „mit der Mannschaft etwas Großes zu erreichen“. Das Team sei als Weltmeister angetreten, „um einen internationalen Titel zu bestätigen“. Die Spanier hätten das zwar vorgemacht, „aber das ist nichts Alltägliches“.
    "Tore sind nicht mein benzin
    „Natürlich hätte ich gerne getroffen“, sagte der Offensivkicker, „aber eine Krawatte habe ich keine“. Krawatte ist seine Umschreibung für „dicken Hals“. Müller sagt, er könne sich nichts vorwerfen. „Bis auf die erste Chance gegen Nordirland hätte ich nicht viel anders gemacht.“ Deshalb und auch angesichts seiner enormen Laufleistung im Dienste der Mannschaft wirkt der Stürmer noch mit sich im Reinen.
    Nachdenkliche Worte
    In Évian gab es von Thomas Müller allerdings auch nachdenkliche Worte. Erst vor kurzem hatte der unkonventionelle Angriffsspieler das System im Gespräch mit dieser Redaktion kritisiert: „Belastungsmäßig wird dieser ganze Fußballzirkus immer mehr, mehr, mehr, das ist die bedenkliche Entwicklung.“ Auf der Bühne des Medienzentrums erneuerte Müller seine Bedenken: „Das Fußballgeschäft ist extrem lebendig.“ Für einen Protagonisten wie ihn sei es eben nicht damit erledigt, nur alle vier Tage ein Spiel zu haben, denn ständig werde „auch über und mit einem gesprochen“. Es hörte sich nicht an wie eine Anklage, eher wie das Werben einer öffentlichen Person um Verständnis. „Brutal schwierig“ sei es, wenn man nicht die Ruhepausen habe, die der Körper benötige. Nach der EM habe er nur drei Wochen Urlaub, dann steigt er in die Vorbereitung beim FC Bayern ein, "wo wir schon wieder etwas nachholen müssen". Müller wählte einen drastischen, einen plakativen Vergleich für die Hatz im Profifußball: „Kaum hast Du Luft geholt, wirst Du schon wieder mit dem Kopf unter Wasser gedrückt.“
    Nächste Chance: gegen Frankreich
    Der Satz lässt erahnen, wie es für einen Menschen sein muss, ständig und überall erkannt zu werden. Ständig zerrt irgendjemand an einem. Thomas Müller ist gefestigt und akzeptiert die Begleiterscheinungen der Popularität als Teil seines Jobs. Kaum ein Spieler hat in diesen EM-Tagen so viele Medientermine absolviert wie der Stürmer. Ein anderer Charakter hätte sich angesichts der Flaute verkrochen. Müller geht vorneweg.
    Schon am Donnerstag erhält der glücklose Schütze die nächste Chance, um ein Tor zu erzielen. Das Halbfinale gegen Frankreich ist eine Begegnung, auf die er sich freut: „Es gibt nicht viele schönere Fußballspiele“, sagt Müller. Trotz der zahlreichen Ausfälle (Khedira und Gomez verletzt, Hummels gesperrt), glaubt der 26-Jährige, dass sich kein Qualitätsabfall bemerkbar machen werde: „Wir sind in der Breite so gut aufgestellt wie noch nie.“ Eine mögliche Variante könnte sein, dass der junge Julian Weigl von Borussia Dortmund als Khedira-Ersatz sein Debüt feiern und Thomas Müller für Mario Gomez in das Sturmzentrum rücken könnte. Müller bezeichnete das als einen „möglichen Gedankengang“.
    Vorbild Bierhoff?
    Vielleicht erlebt Marseille die „Explosion des Thomas Müller“, wie es Manager Oliver Bierhoff prophezeit? Der ehemalige Stürmer gibt ein gutes Beispiel. Bei der EM 1996 war Bierhoff in der Vorrunde nur zweimal kurz eingewechselt worden, blieb torlos. Auch im Finale gegen Tschechien kam er spät – und erzielte dann beide Treffer zum 2:1-Sieg. Kein Tor zu machen, sagt Müller, „bringt mich nicht um“. Es würde ihm nur etwas von der ersehnten Ruhe verschaffen. Denn: „Dann müsste ich keine Fragen mehr beantworten, warum ich nicht getroffen habe.“

  • Ein Küsschen für Margot

    Margot Dumont ist Deutsch-Französin und Reporterin des französischen Pay-TV-Senders "BeIN Sports". Im Gespräch erklärt die ehemalige Erstliga-Fußballerin, warum sie Deutschland im Halbfinale die Daumen drückt.

  • Thomas Müller hat die Pressekonferenz in Évian wieder zu einer Unterhaltungsshow gemacht. Der Offensivspieler gab sich entspannt und eloquent wie eh und je und versicherte glaubhaft, dass ihm seine EM-Torflaute nichts ausmacht, solange die Mannschaft erfolgreich ist. "Ich war 2010 in Südafrika Torschützenkönig, aber wir sind im Halbfinale ausgeschieden. Glauben Sie mir, da war Brasilien um Zigfaches schöner." Alles Weitere folgt gleich in einer Zusammenfassung.

  • Tor de France

    Die verlockenden Lichter der Stadt

    Wer in Évian Geld loswerden möchte, kann sich in einer der exklusiven Suiten im Hotel Royal einbuchen (ab 2002 Euro pro Nacht) oder ins Casino gehen. Ansonsten lebt das betuliche Städtchen eher vom Charme vergangener Tage. Es gibt aber auch das Schiff rüber nach Lausanne. Nachts funkeln die Lichter der Olympischen Stadt verführerisch vom gegenüberliegenden Ufer. Mit ihren knapp 130000 Einwohnern verströmt die Heimat des Internationalen Olympischen Komitees ein wenig Großstadtflair. 35 Minuten dauert die Überfahrt, und nach den Wochen in diesem steilen Dorf Évian tut etwas pulsierendes Leben auf den Straßen gut. Eine Attraktion ist das Olympische Museum, nicht weit entfernt von der Anlagestelle. Für Sportfreunde ist der Bau mit seinem bunten Garten ein wunderbarer Spielplatz. Ein Rundgang nimmt den Fan mit auf eine Zeitreise durch vergangene Zeiten. Münchens Dackel Wastl ist genauso ausgestellt wie der Rennanzug und die Skier von Jean-Claude Killy, der 1968 in Grenoble in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt jeweils Gold gewann. Die dunkle Seite der Bewegung, wie der Anschlag 1972 und Dopingvergehen, werden nicht ausgespart, aber spärlich behandelt. Es ist auch nicht der Ort dafür. Wir haben den Tag genossen, und das mit dem Geldausgegen, das hat am Ende dann auch wirklich gut geklappt. Die mit etwas Schinken, Rucola und Ziegenkäse belegte Brotscheibe kostete 21 Euro.
    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 10:21:59 AM
  • Beim Training am Dienstag fehlten die verletzten Spieler Sami Khedira und Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger und Benedikt Höwedes absolvierten die Einheit im Fitnesszelt neben dem Platz.

  • Halbfinale lässt grüßen: großer Medienandrang vor dem Trainingsgelände.

    von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/5/2016 8:55:20 AM
  • Bonjour aus Évian. Das ist ein Archivbild aus der vergangenen Woche, aber gleich gibt es wieder aktuelle Fotos. Um 11 Uhr beginnt das vorletzteTraining der deutschen Mannschaft in Évian. Morgen geht die Reise dann nach dem Abschlusstraining zum Halbfinale nach Marseille gegen Frankreich. Das Spiel steigt am Donnerstag um 21 Uhr. Anschließend würde die Nationalelf entweder nach Paris zum Finale reisen - oder nach Hause. Um 12.30 Uhr ist dann hier im Medienzentrum die letzte Pressekonferenz, Gäste sind Oliver Bierhoff sowie die Spieler Manuel Neuer und Thomas Müller.

  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:20:34 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:19:59 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:19:19 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:18:42 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:18:19 PM
  • von Roland Schmitt-Raiser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/4/2016 12:17:22 PM
  • Joachim Löw vor dem Halbfinale:
    "Ich liebe solche Spiele!"


    Bundestrainer Joachim Löw nahm sich wieder eine Dreiviertelstunde Zeit im Mediencenter von Evian und berichtete über die Lage der Nationalelf vor dem Halbfinale gegen Frankreich bei der EM am Donnerstag. Wie ein Gastgeber eindrucksvoll aus dem Turier geworfen wird, hat das Team ja bei der WM in Brasilien gezeigt. In Marseille wird Löw auf Mario Gomez (Museklfaserriss) und Sami Khedira (Adduktorenproblem) vezichten müssen. Ob Kapitän Bastian Schweinsteiger spielen kann, steht noch nicht fest. Der Bundstrainer bescheinigte der französischen Elf eine große Moral, "sie strotzt vor Selbstbewusstsein" und haben gegen Island ein "überragend gutes Spiel gemacht". Er sagte aber auch: "Wir haben Respekt, doch wir wissen, was wir tun müssen." Ein Alternative im deutschen Team könnten nach den Ausfällen Emre Can vom FC Liverpool oder Julian Weigl von Borussia Dortmund sein. Beide haben bilang noch keine Minute gespielt bei diesem Turnier. Der Bundestrainer jedenfalls scheint schon bereit für den Kracher am Donnerstag: "Ich liebe solche Spiele!"
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