Dauerregen in Franken - Hochwasser und Verkehrsbehinderungen

Dauerregen in Franken - Hochwasser und Verkehrsbehinderungen

Der Dezember beginnt nass und stürmisch. Vor allem in Oberfranken hat es einige Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen gegeben. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

  • Überschwemmungen bei Marktzeuln, Zettlitz und Zapfendorf

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  • „Der Regen ist vorbei“ – Wasserstände gehen zurück 

    Am Mittwoch hat der Dauerregen der vergangenen Tage endlich nachgelassen – und auch die Hochwasserlage in Nord- und Ostbayern hat sich entschärft. Nun soll es erst einmal trocken bleiben. Der Winter lässt im Freistaat aber weiter auf sich warten.

    Foto: Nicolas Armer/dpa 


    Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage hat sich die Hochwasserlage in Nord- und Ostbayern entspannt.
    Nahezu an allen Pegeln seien die Scheitelwellen bereits vorbei, teilte der Hochwassernachrichtendienst am Mittwoch in Augsburg mit. Entwarnung kam auch vom Deutschen Wetterdienst: Es soll nun erst einmal weitgehend trocken bleiben. „Der Regen ist vorbei“, sagte ein Meteorologe in München. Allerdings lässt der Winter im Freistaat weiter auf sich warten.

    Am Dienstag hatten die Wassermassen der Steinach im oberfränkischen Fürth am Berg sowie der Rodach in Redwitz noch die höchste Meldestufe vier erreicht. Am Mittwochmorgen wurde dann nur noch vereinzelt die Meldestufe drei registriert. Weil die Schulbusse wegen des Hochwassers in Oberfranken nicht mehr alle Orte anfahren konnten, hatten einige Kinder am Mittwoch schulfrei. Betroffen waren fast ein Dutzend kleine Orte im Landkreis Coburg und damit Kinder der Schulen in den Orten Sonnefeld und Mitwitz.

    Wegen des Hochwassers hätten wahrscheinlich rund 30 Mädchen und Buben nicht in seine Schule kommen können, sagte Rektor Michael Lege von der Grund- und Mittelschule Sonnefeld. Für die übrigen etwa 250 Schüler gab es dagegen wie geplant Unterricht. Für Donnerstag und Freitag werde es einen Notfallfahrplan geben. Alle Kinder sollen abgeholt werden können, sie müssen aber längere Warte- und Fahrtzeiten in Kauf nehmen.

    Mitten im Advent lässt der Winter in Bayern weiter auf sich warten. Auch in den kommenden Tagen werde es im Freistaat recht mild bleiben, kündigte der Meteorologe an. Laut den bisherigen Prognosen gibt es bis etwa Mitte Dezember „keine Anzeichen“ für winterliches Wetter. Dürftig sieht es in Sachen Schnee selbst in den Bergen aus: Auf der 2962 Meter hohen Zugspitze liegen derzeit gerade einmal 70 Zentimeter, auf dem Großen Arber sind es magere 31 Zentimeter. (dpa)

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  • Hochwasser im Kreis Lichtenfels


    Foto: Lisa Kieslinger 

    Nach dem Landkreis Kronach am Dienstag zieht das Hochwasser nun weiter in den Kreis Lichtenfels. Doch Experten geben Entwarnung: Es werde nicht so dramatisch werden wie im Nachbarlandkreis. Hintergründe hier: 
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  • Blick nach Nordrhein-Westfalen: Feuerwehr rettet 140 Schafe und Schäfer vor Hochwasser

    Mit mehreren Booten hat die Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) einen Schäfer und seine 140 Schafe von einer überfluteten Weide gerettet. Für 20 Tiere kam die Hilfe am Dienstagabend jedoch zu spät, wie die Feuerwehr Troisdorf am Mittwochmorgen mitteilte. Sie starben teils noch vor der Überfahrt. 

    Die Tiere weideten Nahe des Flusses Sieg, dessen Pegel durch die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage stark angestiegen war. Unbemerkt kletterte dieser weiter nach oben, bis Hirte und Herde vom Wasser eingeschlossen waren. Der Mann alarmierte die Feuerwehr, die mit sechs Booten zur Hilfe kam. Warum der Mann die Lage nicht rechtzeitig erkannte, ist bislang noch unklar. (dpa)
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  • Kreis Coburg: Staatsstraße 2708 bei Wörlsdorf gesperrt

    Die Polizei teilt mit: Auf Grund der anhaltenden starken Regenfälle in den letzten Tagen mussten die Autofahrer im Raum Neustadt Einschränkungen hinnehmen. Die Staatsstraße 2708 wurde bei Wörlsdorf wegen Überflutung bereits am 01. Dezember gesperrt. Ebenso die Ortsdurchfahrt Wörlsdorf in Richtung Hassenberg. 

    Die Wasserhöhe bei Wörlsdorf hatte am Dienstag auch ein Pkw-Fahrer scheinbar unterschätzt. Sein silberner Renault musste von einem Abschleppdienst geborgen werden, da zu befürchten war, dass er regelrecht weggeschwemmt wird. 

    Wegen der starken Windböen „fällte“ eine Polizeistreife am Dienstagnachmittag den Fahnenmast eines Geschäftes in der Eisfelder Straße. Dieser stand schräg und drohte umzufallen. Während des Polizeieinsatzes war die Eisfelder Straße kurzzeitig für den Verkehr gesperrt. 

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  • Landkreis Lichtenfels: Baum auf Fahrbahn gestürzt

    Am Dienstag stürzte an der Schwedenschanze in Oberlangheim ortsauswärts vor
    der Einmündung zur Kreisstraße LIF 22 eine Buche quer über die Fahrbahn.
    Bei
    dem Sturz wurde die Telefonleitung vom Mast gerissen, blieb aber unbeschädigt.
     




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  • Foto: Rainer Lutz 
    Hochwasser: schulfrei in Sonnefeld

    Weil die Schulbusse wegen des Hochwassers nicht fahren können, haben einige Kinder der Grund- und Mittelschule in Sonnefeld im Kreis Coburg schulfrei.


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  • In den Mittelgebirgslagen im Norden und im Osten Bayerns ist es zu ersten Überschwemmungen gekommen. Ursächlich für die hohen Pegel an kleineren Flüssen seien der Dauerregen sowie der durch die relativ milden Temperaturen schmelzende Schnee, teilte der Hochwassernachrichtendienst am Dienstag mit.

    Zwischen Sonntag und Dienstagmorgen seien etwa im Bayerischen Wald 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter an Niederschlägen gefallen.
    Stellenweise wurde die Meldestufe 3 gemessen. Der Pegel der Steinach im oberfränkischen Fürth am Berg zeigte sogar die höchste Meldestufe 4 an, an der Messstelle in Unterlangenstadt erreichte die Rodach diesen Wert ebenfalls. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sollte der Regen am Dienstagabend nachlassen. (dpa)
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  • Milde Temperaturen, stürmische Winde, hohe Wasserpegel: Die Menschen in Bayern haben erneut unruhige Stunden hinter sich. Für den Rest der Woche sind allerdings bessere Witterungsbedingungen in Sicht.

    Auf dem Christkindlmarkt in München-Schwabing hielt die Weihnachtsbeleuchtung dem Wetter nicht stand, in Offingen (Landkreis Günzburg) musste ein Wanderzirkus sein Zelt abbauen. Bei Berg im oberbayerischen Kreis Starnberg blockierten umgestürzte Bäume am Dienstagmorgen eine Staatsstraße.

    In Niederbayern fuhren auf der B20 zwischen Aiterhofen und Oberschneiding (Landkreis Straubing-Bogen) am frühen Dienstag ein Auto und ein Lastwagen auf umgestürzte Bäume auf. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Im schwäbischen Langenneufnach prallte ein Auto gegen einen quer auf der Straße liegenden Baum; es blieb bei einem Blechschaden.

    Auch der Zugverkehr war vom Unwetter betroffen. Bei Uffing (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) war bereits am späten Montagabend ein Baum in die Oberleitung gefallen, der sich nach Angaben der Deutschen Bahn im Stromabnehmer eines Wagens der Werdenfelsbahn verfangen hatte. Ein Zug der Bayerischen Regiobahn musste im schwäbischen Peißenberg bis Weilheim am Dienstagmorgen ohne Fahrgäste verkehren, um zu prüfen, ob die Gleise dort überhaupt befahrbar sind. Auf vielen Strecken kam es zu Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verspätungen.

    „Wir setzen alle Hebel in Bewegung, die Weiterfahrt für unsere Fahrgäste schnellstmöglich zu organisieren. Wenn notwendig auch durch einen Busnotverkehr“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bayerischen Regiobahn GmbH, Bernd Rosenbusch. Auch bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) kamen Ersatzbusse zum Einsatz, weil der Sturm die Strecke unbefahrbar machte.

    Zusätzlich sorgten die für diese Jahreszeit ungewöhnlich milden Temperaturen für Überschwemmungen. In Würzburg wurden am Dienstag um 6.00 Uhr zehn Grad gemeldet, auch am Flughafen Nürnberg und Straubing war es mit jeweils neun Grad alles andere als winterlich. 

    Vor allem im Norden und im Osten Bayerns erreichten kleinere Flüsse daher hohe Pegelstände. 
    Wie der Hochwassernachrichtendienst bekanntgab, sind zwischen Sonntag und Dienstagmorgen etwa im Bayerischen Wald 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter an Niederschlägen gefallen. 

    Stellenweise wurde die Meldestufe 3 gemessen, der Pegel der Steinach im oberfränkischen Fürth am Berg zeigte sogar die höchste Meldestufe 4 an. 

    Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sollen Regen und Wind am Dienstagabend nachlassen. Ab Mittwoch dürfen sich die Menschen auf eine zumindest kurzfristig gemütlichere Zeit einstellen. „Dann wird der Hochdruckeinfluss von Westen auch bei uns wetterwirksam“, sagte ein Sprecher des DWD der Nachrichtenagentur dpa. Die Temperaturen von 6 bis 12 und Höchstwerten von 15 Grad bleiben zunächst bestehen, führte der Sprecher weiter aus. Mit Schnee sei bis etwa zum 10. Dezember nicht zu rechnen.

    (dpa)
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  • Kreis Kronach: Steinacher Schüler hatten wegen der überfluteter Straßen schulfrei: http://www.infranken.de/1418853
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  • Foto: Friedwald Schedel 
    Land unter in Wallenfels


    Nach dem Bruch eines Wehrs an der Wilden Rodach sind am Dienstagmorgen einige Anwesen in Wallenfels überschwemmt. Die Feuerwehren und das THW waren im Dauereinsatz. 






    Mehr hier: 
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  • Überschwemmungen im Kreis Kronach

    Steinach und Haßlach sind über die Ufer getreten - in Wallenfels und Steinwiesen sind daher einige Keller überflutet worden. Laut der integrierten Leistelle Coburg wurde jedoch am Dienstag das Wehr bei Wallenfels geöffnet, wodurch eine zeitweise Entspannung der Lage erreicht wurde. Im Lauf des Tages rechne man mit weniger Niederschlägen.

    Die Kreisstraße 10 bei Mitwitz ist gesperrt, Grund ist hier ebenfalls Hochwasser. 
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  • Hochwasser in Oberfranken

    Der Hochwassernachrichtendienst Bayern meldet: Von Sonntag (29.11.) bis Dienstag Früh (01.12.) sind in den Staulagen von Frankenwald, Fichtelgebirge, Spessart, Rhön und Bayerischem Wald gebietsweise Niederschlage mit Summen von 60 – 100 Liter pro Quadratmeter gefallen. 

    Aufgrund der gefallenen Niederschläge sind die Wasserstände in den Oberläufen und kleineren Gewässern rasch angestiegen. Die Flüsse und Bäche im Landkreis sind teilweise über die Ufer getreten. 

    Am Pegel Steinberg/Kronach wurde bereits die Meldestufe 3 und am Pegel Fürth am Berg/Steinach die Meldestufe 4 überschritten. Die Hochwasserscheitel sind dort fast erreicht. Nach den aktuellen Vorhersagen werden diese Pegel nur noch geringfügig ansteigen, bevor sie wieder langsam fallen werden. 

    Die Hochwasserwelle bewegt sich in der Folge weiter flussabwärts. Der Pegel Unterlangenstadt/Rodach wird sich voraussichtlich im Bereich der Meldestufe 2 bewegen. Auch der Pegel Erlabrück/Rodach hat die Meldestufe 2 bereits überschritten. Ein signifikanter Anstieg wird auch dort nicht mehr erwartet. 

    Der Pegel Neukenroth/Haßlach hat seinen Scheitel im Bereich der Meldestufe 2 erreicht.

    Der Pegel Untersteinach/ Warme Steinach hat die Meldestufe 1 überschritten. 
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  • Erneut haben starke Sturmböen und Dauerregen vielerorts in Bayern Verkehrsteilnehmern mächtig zu schaffen gemacht. 

    Auf der Bahnstrecke Nürnberg-Gräfenberg kollidierte am frühen Dienstag ein leerer Zug mit einem umgestürzten Baum. Die Strecke sei inzwischen wieder freigegeben, sagte ein Bahnsprecher am Dienstagmorgen.

    In Oberbayern blockierten am Dienstagmorgen mehrere umgestürzte Bäume eine Staatsstraße bei Berg (Landkreis Starnberg). Auch in angrenzenden Landkreisen stürzten Bäume auf Straßen. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. 

    In Niederbayern fuhren auf der B20 zwischen Aiterhofen und Oberschneiding (Landkreis Straubing-Bogen) am frühen Dienstag ein Auto und ein Lastwagen auf umgestürzte Bäume auf. Eine Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. 


    Im schwäbischen Langenneufnach prallte ein Auto gegen einen quer auf der Straße liegenden Baum. Es blieb bei einem Blechschaden. (dpa)


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  • Wie die Polizei mitteilt, ist am Montagvormittag ein Kleintransporter auf der A9 kurz  nach der Ausfahrt Bayreuth-Süd von starken Windböen von der Fahrbahn abgekommen. 

    Der Kleintransporter aus Oberbayern war kurz auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Berlin unterwegs. Durch eine Windböe wurde sein Fahrzeug beim Überholen nach rechts gedrückt. Der 22-jährige Fahrer konnte nicht mehr reagieren und touchierte einen neben sich fahrenden VW-Caddy, der seinerseits gegen einen Sattelzug gedrückt wurde. Während die Fahrer alle unverletzt blieben, muss sich die 24-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers wegen einer kleinen Kopfverletzung zum Arzt begeben. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 15000 Euro. Der 22-Jährige wird wegen fahrlässsiger Körperverletzung angezeigt. 


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  • Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor anhaltendem Dauerregen und vor Sturmböen: Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 80 km/h aus südwestlicher Richtung auf.
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  • Sturmschäden in Bamberg 

    Sturmtief "Nils" ist in der Nacht von Sonntag auf Montag über Deutschland hinweggezogen. Auch in Bamberg war es deutlich zu spüren. Wir fragten bei der Polizei, der Feuerwehr und beim Gartenamt nach Schäden.
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  •  Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Sturmböen bescheren Menschen in Bayern unruhige Nacht 

    Heftiger Wind mit Sturmböen hat den Menschen in vielen Teilen Bayerns eine unruhige Nacht beschert.
    Mancherorts stürzten Bäume auf Straßen, Bauzäune und Verkehrsschilder wurden umgeweht. Es blieb jedoch größtenteils bei kleineren Einsätzen, wie die Polizei mitteilte. In den Hochlagen der bayerischen Alpen wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erneut Orkanböen registriert.

    Begleitet wurde das stürmische Wetter von ungewöhnlich milden Temperaturen. So wurden am Montag um 7.00 Uhr im niederbayerischen Straubing zehn Grad gemessen. Auch an den Flughafen München und Nürnberg war es mit jeweils neun Grad am Morgen mild.

    Mehrere Unfälle mit Blechschäden gab es infolge des starken Windes am späten Sonntagabend auf der Autobahn Nürnberg-Berlin zwischen Hof und Münchberg. Dort war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Mehrere Autos und Laster konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Vier Menschen wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus.

    Im Landkreis Bayreuth blockierten mehrere umgestürzte Bäume die Fahrbahnen. Feuerwehren und die Straßenmeisterei beseitigten die Hindernisse. Kurz nach Mitternacht hielt ein größerer Christbaum in der Hofer Altstadt dem Wind nicht mehr stand und stürzte vor der Michaeliskirche um. In Nürnberg brach ein Ampelmast und stürzte auf den Gehweg, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

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  • Foto: Ferdinand Merzbach
    Nach Sturmböe: Unfall auf A3

    Auf der A3 bei Höchstadt an der Aisch ist es am Sonntagabend wegen Sturmböen zu einem Unfall gekommen: 


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  • Video: Unfall auf der A3 bei Höchstadt an der Aisch

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  • Foto: Daniel Bockwoldt/dpa  
    Sturm und Regen: ein Blick über die Grenzen Frankens

    Im Landkreis Oldenburg rammte ein Zug einen Baum, der nach heftigen Böen auf die Schienen gestürzt war. Der Lokführer wurde leicht verletzt. Die rund 150 Fahrgäste mussten die Bahn verlassen und auf Bus und Taxi umsteigen. 

    In Hamburg wurde der Fischmarkt überflutet. Der Wasserstand erreichte am Montagmorgen eine Höhe von 2,80 Metern über dem mittleren Hochwasser, wie ein Polizeisprecher sagte. 

    Auf der Autobahn 2 in Sachsen-Anhalt machten Regen und Hagel den Autofahrern zu schaffen. Nach einem Auffahrunfall zweier Lastwagen bei Alleringersleben musste die Autobahn für mehrere Stunden in Richtung Hannover teilweise gesperrt werden. 

    Zu mehreren Unfällen mit Blechschäden kam es infolge des starken Windes auf der Autobahn 9 in Bayern. Zwischen Hof und Münchberg stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Mehrere Autos und Lastwagen konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Verletzt wurde aber niemand.

    In Mecklenburg-Vorpommern schlug ein Blitz in ein Windrad ein, das auf dem Dach einer Scheune angebracht war. Durch Überhitzung und Funkenflug geriet das Dach der Scheune im Kreis Mecklenburgische Seenplatte in Brand. 

    In Schleswig-Holstein musste die Rader Hochbrücke der A7 über den Nord-Ostsee-Kanal am Sonntagabend voll gesperrt werden. In Bremen wurden vorsorglich etwa 1300 Flüchtlinge aus allen Zeltstandorten innerhalb der Stadt in Sicherheit gebracht. Sie verbrachten die Nacht in Turnhallen.

    "Gorm" über Schweden und Dänemark

    Über Schweden und Dänemark wütete der Sturm „Gorm“. In manchen Gebieten – im dänischen Jütland und in Südschweden – wurden dabei auch Orkanböen gemessen. In Schweden waren am Montag noch knapp 40 000 Menschen ohne Strom. Die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö wurde vorübergehend geschlossen. 

    Auch die anderen großen Brücken in Dänemark waren zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt. In beiden Ländern wurden viele Zugverbindungen eingestellt. Zwischen Rostock und Gedser fuhren mehrere Fähren nicht. Ein Flugzeug, das von Stockholm aus gestartet war, musste laut Medienberichten umkehren.
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  • Sturmböen: Polizeieinsätze in Oberfranken

    Das Polizeipräsidium Oberfranken berichtet von einer Reihe von Einsätzen in der Nacht auf Montag: 

    Kurz nach Mitternacht hielt ein größerer Weihnachtsbaum in der Altstadt in Hof dem Wind nicht mehr stand und stürzte vor der Michaeliskirche um. 

    In Schönwald im Landkreis Wunsiedel machte sich gegen 1.30 Uhr eine Marktbude selbständig und blockierte die Fahrbahn.

    Fast zur gleichen Zeit wehte der Wind in Kronach ein Gewächshaus auf die Straße.

    In der Nürnberger Straße in Bamberg machten Absperrbaken einer Baustelle die Fahrbahn dicht. 

    Im Landkreis Bayreuth blockierten mehrere umgestürzte Bäume die Fahrbahnen. Feuerwehren und
    die Straßenmeisterei beseitigten die Hindernisse.
     Menschen wurden hierbei nicht verletzt. 

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  • Baum stürzt auf Autobahn

    Ein umgestürzter Baum hat auf der A9 in der Nacht auf Montag mehrere Unfälle verursacht. 

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  • In Arzberg im Landkreis Wunsiedel ist Hochwasser zu verzeichnen. Diese Bilder erreichten uns via Facebook. (Fotos: Michael Kolb / Wetter und Unwetter Netzwerk Franken - Verein)

     
     

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